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So, Feb

Tapeten von Zaha Hadid

 

Pritzker-Preis-Trägerin Zaha Hadid zählt zu den wichtigsten Architektinnen der Gegenwart und genießt auch für ihre Designs weltweit Anerkennung. Im Auftrag der Marburger Tapetenfabrik entwarf Sie für die  Reihe »Art Borders« vier Kollektionen mit denen sie die gewohnte zweidimensionale Darreichungsform der Tapete um eine visuelle Dimension erweitert.

Durch sehr intensive Farben und Motive von bis zu 9 Meter Breite und 3,30 Meter Höhe definiert sie Räume mit ihren Tapetenmustern neu. Sie vervielfacht und verdichtet Fläche. Komplementäre Zeichnungen ohne Anfang und Ende, expressive organische Formen verwandeln Wände in eine Leinwand dynamischer Illustrationen von plastischer Tiefe.



Zaha Hadid widersetzt sich der Diktatur des rechten Winkels und setzt die Diagonale dagegen. Ihre Vliestapeten schaffen eine Neuordnung des Raumes – sie sollen neu gesehen, neu erfahren werden. Vier unverwechselbare Designs und dazu passende Rapports hat Zaha Hadid für »Marburg Wallcoverings« entworfen. Sie werden in einer Auswahl moderner, eigens entworfener Farbstellungen angeboten.

»Elastika«: Organische Formen eröffnen Räume von dynamischer Ruhe: Durch das Zusammenspiel eines metallisch schimmernden Fonds mit matten Perlmuttelementen und stumpfmatten Flächen, entsteht der Eindruck von Bewegung. Die Farbvarianten sind changierende Beerentöne, kombiniert mit Silber, mattem Schwarz und Grau, oder Weiß mit einem hellen Sandton auf perlmuttweißem Fond. In einer dritten Variante werden changierende Kupfertöne mit Tannengrün kombiniert.



»Stria«: Für das grafische Muster »Stria«, das bewegten, in unterschiedliche Richtungen laufenden Bändern gleicht, wählte Zaha Hadid Silber und Schwarz und ergänzt diese mit verschiedenen Grau- und Silbertönen.

»Swirl«: Mit der Tapete »Swirl wird die Wand in Bewegung gesetzt. Das Design scheint nach Wahl in warmen Rottönen, kühlen Silber- und Grautönen oder changierenden Petroltönen zu schwingen, tanzen oder fließen.



»Cellular«: Sphären großer Luft- oder Wasserblasen verdichten sich und driften wieder auseinander: Im Design »Cellular« scheint sich eine enorme Sogwirkung zu entfalten. Eigenständig und ausdrucksstark in kühlem Weiß mit Silber und Grau. Dazu entwarf Zaha Hadid einen Rapport, der an glatt geschliffene Kiesel erinnert.



Ergänzend zu den vier Designs gibt es zwei Unis in unterschiedlichen Farbstellungen: einen Kraftpapiereffekt und eine Sandpapieroptik, changierend im Fond oder matt. Die Marburger Tapetenfabrik gehört seit über einem Jahrhundert zu den führenden Tapetenherstellern. Die Zusammenarbeit mit Zaha Hadid ist ein Beispiel für die visionäre Vorgehensweise des bis heute inhabergeführten Unternehmens.

Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG, www.marburg.com


Projekt von Edwards White Architekten, Neuseeland, mit in Reihe arrangierten T3 von Gantlights und eigens angefertigtem 80-Zentimeter-Baldachin aus Stahl. Bildquelle: Simon Wilson

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Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

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In Beelen ließ sich Oliver Spiekermann unter anderem von münsterländer Höfen inspirieren, wie er im Video erzählt. Foto: Architekten Spiekermann / KS-Original

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Die 2800 m² große Fassade des Montblanc-Besucherzentrums ist mit einem geschichteten Relief ausgebildet, das hinterleuchtet ist und in den dunklen Stunden der Gebäudehülle ein noch spektakuläreres Erscheinungsbild verleiht. Bildquelle: Roland Halbe

Hochbau

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