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Mo, Mai

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Produkte von Artefakt Design

Artefakt Industriekultur wurde 1989 von Achim Pohl und Tomas Fiegl gegründet. Beide kannten sich bereits aus dem Studium. Seitdem hat sich das Büro aus Darmstadt einen Ruf erarbeitet, der weit über Fachkreise hinausgeht.

»Jes« ist eine Badezimmer-Armatur. Inspiriert von den Blättern der heilbringenden Aloepflanze entwickelten die Darmstädter Designer von Artefakt eine innovative und positiv stimmende Formensprache. So charakterisieren sanfte Verjüngungen und überraschende, an Faltungen erinnernde Formverläufe die verschiedenen Armaturentypen.

Mit ihren komplexeren, mitunter nicht-linearen Geometrien bringt »Jes« mehr Emotionalität ins Badezimmer und interpretiert die Schnittstelle zum Menschen neu. Obwohl »Jes« formal auf Eigenständigkeit setzt, lässt das Design genügend Freiheiten für die Kombination mit anderen Einrichtungselementen, verliert aber seine eigentliche Identität nicht.

Modular aufgebaut, erlaubt »Jes« die Addition der Funktionselemente in einer gemeinsamen Unterputz-Einheit oder aber deren Platzierung als verteilte Einzelkomponenten – ein Prinzip für mehr Planungsfreiheit und Individualität.

Architektur von heute darf wieder geradlinig und rational sein, orthogonale Flächen und kubische Volumen kennzeichnen den aktuellen Trend. Mit »Strada« hat Artefakt die dazu passende Armaturenserie entworfen: Plane Flächen und exakte Kantenausbildungen dominieren die verschiedenen Typen für den Waschtisch, die Badewanne, das Bidet oder die Brause.

»Strada« bringt eine klare Formensprache in die Badelandschaft, ist dabei aber alles andere als kompromisslos. Denn »Strada« verbindet die Strenge des rechten Winkels mit soften Formen. Auch als Unterputzvarianten für Wanne und Dusche erhältlich, ergänzt »Strada« die gleichnamige Keramikserie von Ideal Standard – macht aber auch zu allen anderen puristischen Keramikkollektionen eine gute Figur. Die »Strada« Armaturenserie wurde beim iF product design award 2013 mit dem iF Label ausgezeichnet.

Auch mit dem neuen Raumregler »Nea« bleibt Artefakt seinen Design-Prämissen treu und präsentiert ein auf wesentliche Elemente und eine puristische Formsprache reduziertes Gerät. So begegnet die Temperatursteuerung dem Benutzer aufgeräumt, ruhig und architektonisch anpassungsfähig. Mit seiner quadratischen, schwarz oder weiß glänzenden Front orientiert sich »Nea« gestalterisch an Lichtschalter-Serien, das zentrale Display visualisiert den aktuellen Status der Fußbodenheizung. Lediglich zwei Tasten reichen zur individuellen Temperatur- und Zeitprogrammierung aus.

»Nea« übermittelt seine Steuerungsdaten per Kabel an die Regelverteiler der Flächenheizung und ist als Aufputz-Element konzipiert. Um das Gerätevolumen nicht dominant werden zu lassen, verjüngt sich das Gehäuse abgestuft zur Wand hin, wobei die technisch notwendigen Lüftungs- und Kühlschlitze zu strukturierenden Linien werden. Artefakt gestaltete nicht nur das Gehäuse, auch an der Entwicklung des Interfaces samt Bedienerführung und Icons waren die Designer maßgeblich beteiligt – um so beide Ebenen zu einer Produktqualität zusammenzuführen. Der Raumtemperaturregler »Nea« wurde beim red dot award: product design 2013 mit dem red dot für hohe Designqualität ausgezeichnet.

Artefakt Achim Pohl & Tomas Fiegl, www.artefakt.de


Foto: Branko Srot – stock.adobe.com

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Fachliteratur

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Fassade

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Mit der Showcase Factory wurde ein wirksames bauliches Zeichen nach innen wie auch nach außen gesetzt. Fotograf Olaf Mahlstedt

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