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Do, Feb

Little Greene Tapeten-Kollektion 2014

Der englische Farben und Tapetenhersteller Little Greene hat die Archive von London und Paris durchstöbert, um Material für seine neue Heritage-Tapetenkollektion zu finden, die den passenden Namen »Révolution Papers« trägt. Der Titel dieser Kollektion bezieht sich nicht auf den Sturm der Bastille 1789, sondern auf die Fortschritte bei der Produktion und dem Vertrieb von Tapeten während der darauffolgenden Industrialisierung.

Während des 18. Jahrhunderts waren London und Paris unabhängige Zentren der Tapetenproduktion. Die Tapeten wurden in den Ateliers von Kunsthandwerkern zur Dekoration der Häuser der gesellschaftlichen Elite maßgefertigt. Durch die neuen Absatzwege entstanden auch neue Absatzmärkte, was unvermeidlich zu einer Verschmelzung der englischen und französischen Designstile und Herstellungstechniken führte. Effiziente Blockdruck-Produktionsstraßen ermöglichten, dass komplexe, mehrfarbige Tapeten in langen Bahnen − als Rollen statt einzelner Blätter − in noch nie da gewesenem Umfang angefertigt werden konnten. Dadurch wurden sie nicht nur preiswerter, sondern auch leichter erhältlich als je zuvor, was zum ersten großen Boom bei der weltweiten Verwendung von Tapeten führte.

»Révolution Papers« besteht aus sieben Designs, die diese Periode verkörpern: traditioneller Damast und zarte Toile-Muster, ein anspruchsvoller (und manchmal überraschender) Einsatz der Farbe und eine schöne Oberflächenqualität, die nur durch den traditionellen Blockdruck erreicht werden kann.

Die Kollektion Révolution Papers wird im Januar 2014 in Paris auf der Maison&Objet lanciert und ist im Fachhandel und unter www.littlegreene.eu erhältlich.


Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

Projekte (d)

Solarfassade des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Gronau. Bildquelle: Mario Brand Werbefotografie

Fassade

In Beelen ließ sich Oliver Spiekermann unter anderem von münsterländer Höfen inspirieren, wie er im Video erzählt. Foto: Architekten Spiekermann / KS-Original

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Die 2800 m² große Fassade des Montblanc-Besucherzentrums ist mit einem geschichteten Relief ausgebildet, das hinterleuchtet ist und in den dunklen Stunden der Gebäudehülle ein noch spektakuläreres Erscheinungsbild verleiht. Bildquelle: Roland Halbe

Hochbau

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