02
Do, Feb

Ein Teppich mit Fehler? Jein!

 

Die Vorwerk Teppichwerke realisierten drei Entwürfe des Grafikdesigners Thomas Wahle, der im Rahmen seiner Masterarbeit die von ihm provozierten digitalen Fehlermuster auf Teppiche übertragen hat.

Der Künstler hat an der Fakultät Gestaltung der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim für seine Masterarbeit mit dem Titel »Die Ästhetik des Fehlers« an der Herkunft von digitalen Fehlern geforscht, um sie auf ihre ästhetischen Qualitäten zu untersuchen. Über verschiedene Manipulationstechniken hat Thomas Wahle auf Digitalkameras und Scanner Fehlerereignisse provoziert. Die Bildsensoren beider Geräte wandeln Licht in elektrische Spannung um, die dann von einem Wandler in digitale Informationen umgewandelt wird.

In diesen Prozess griff der Designer ein, indem er Fehlerspannungen und Kurzschlüsse erzeugt hat, die sich dann in Form digitaler Fehlerbilder äußern. Die so entstandenen 3.000 Bilder wurden in Muster-Kategorien eingeordnet, die der Künstler auf Teppiche angewendet hat. Laut Anette Buchta, verantwortlich für Design und Marketing über das Engagement der Vorwerk Teppichwerke, hat sie das Thema vom ersten Moment an fasziniert, nachdem das Unternehmen sonst immer darauf bedacht sind, keine Fehler zuzulassen. Von sehr vielen Entwürfen wurden drei Dessins als Prototypen im Spritzdruck auf Teppich umgesetzt haben. Die Teppiche sind zwei x drei Meter sowie vier x drei Meter groß und werden zukünftig in verschiedenen Ausstellungen des Künstlers gezeigt.

Weitere Informationen über den Entstehungsprozess findet man unter cargocollective.com/thomaswahle/Short-Circuited-Diaries

Vorwerk Teppich, www.vorwerk-teppich.de

 


Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

Projekte (d)

Solarfassade des neuen Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Gronau. Bildquelle: Mario Brand Werbefotografie

Fassade

In Beelen ließ sich Oliver Spiekermann unter anderem von münsterländer Höfen inspirieren, wie er im Video erzählt. Foto: Architekten Spiekermann / KS-Original

Premium-Advertorial

Die 2800 m² große Fassade des Montblanc-Besucherzentrums ist mit einem geschichteten Relief ausgebildet, das hinterleuchtet ist und in den dunklen Stunden der Gebäudehülle ein noch spektakuläreres Erscheinungsbild verleiht. Bildquelle: Roland Halbe

Hochbau

Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8