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Aug

Tapeten mit organischen Leuchtelementen: »Art Luminaire«

 

»Art Luminaire« sind Tapeten mit organischen Leuchtelementen und damit eine spektakulären Synthese von Tapete und Licht. Damit »Art Luminaire« ihre lichttechnische Faszination verbreiten kann, werden dünne Kunststofffasern parallel zueinander auf eine Vliestapete kaschiert. Die Fasern, die länger als die eigentliche Bahn sind, enden gebündelt in einer Lichtquelle. Diese speist Licht in die Fasern ein.

Normalerweise würde die Tapete nur dort leuchten, wo die Fäden enden, doch der Ingenieur Ullrich Eitel, Inhaber des Familienunternehmens Marburger Tapetenfabrik, greift auf eine Technik zurück, die in der Beleuchtungsindustrie schon länger eingesetzt wird: Seitenlichteffekte. Das sind kleine Einkerbungen in den Kunststofffasern, durch die das Licht austritt. Deswegen leuchtet die Tapete punktuell.

Ullrich Eitel sieht »Art Luminaire« in erster Linie dort verwendet, wo mäßig beleuchtete Räume ausdrucksstark in Szene gesetzt werden sollen: in Bars, Restaurants, Diskotheken, speziellen Museen – den Möglichkeiten sind fast keine Grenzen gesetzt. Das gilt auch für das Design der Tapete und die Farben des Lichts.

Die Lichtquelle, die zwei Tapetenbahnen von je 0,75 Meter Breite speisen kann, wird hinter einer Verkleidung angebracht. Ob an der Decke oder am Boden, könne individuell gehandhabt werden, sagt Eitel. Schließlich komme es auch darauf an, wo der Kunde jene intensiv leuchtenden Punkte sehen möchte, die entstehen, wenn das Licht am Ende der Tapetenbahn aus den Fasern austritt, und diverse Gestaltungsmöglichkeiten zulassen: Wenn die Fasern mitten auf der Tapete gekappt werden, kann man diese stark leuchtenden Punkte gezielt über die gesamte Bahn verteilen. So lässt sich ein ganz besonderer Effekt erzielen.

»Art Luminaire« wird im Set verkauft, zu dem je zwei Tapetenbahnen gehören. Hinzu kommt die Lichtquelle, die die Marburger Tapetenfabrik – je nach Kundenwunsch und Einsatzort der Lichttapete – in unterschiedlichen Varianten bereithält.

Marburger Tapetenfabrik, www.marburg.com


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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