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Eine etwa 7,50 Meter hohe, in der Grundfläche dreieckige Lichtstele aus Acryglas und Aluminium entwarfen LHVH Architekten für den neu gestalteten Bahnhofsvorplatz in Lüdenscheid. In Präzisionsarbeit entstand sie im steten Dialog zwischen den Architekten und dem ausführenden Hersteller RSL Lichttechnik.
Der Bau von nicht nur ungewöhnlichen, sondern auch besonders groß dimensionierten Sonderleuchten gehört beim Leuchtenhersteller RSL zum Kerngeschäft. Man denke nur an die 18 Meter hohen Straßenleuchten, die das innovative Unternehmen mit inzwischen 55-jähriger Tradition gemeinsam mit den Lichtplanern Speirs and Major Associates für den Burji Khalifa Boulevard in Dubai entwickelt hat. Oder an den 300 kg schweren Kronleuchter aus 60 handgefertigten Porzellanrohren für das Café Central im Essener Grillo Theater (UKW Innenarchitekten, Krefeld in Zusammenarbeit mit Architekt Klaus Ulaszewski).
Aktuell sorgt bei Planern und Architekten eine 7,50 Meter hohe »Lichtfaltung« für Gesprächsstoff, die RSL nach dem Entwurf von LHVH Architekten, Köln, für den Bahnhofsvorplatz in Lüdenscheid konstruiert hat. Auf kleinem, dreieckigem Grundriss schwingt sich die weiße Lichtstele auf vier verschiedenen Niveaus mit jeweils sechs dreieckigen teils opaken, teils transluzenten Flächen buchstäblich spannungsgeladen empor um die Besucher der »Stadt des Lichts« mit ebendiesem Synonym willkommen zu heißen. Dabei verschieben sich die Dreiecke von Ebene zu Ebene um jeweils 180 Grad in der Längsachse. Während die Glascheiben an den horizontalen Stoßstellen minimal gefugt wurden, wurden die Bleche in einem Stück zu ihren konkav-konvexen Formen gekantet.
Wirkung bei Tages- und bei Kunstlicht
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