04
Aug

Im Rausch der Geschwindigkeit

Der »ring werk«, eine der schnellsten Achterbahnen der Welt, durchläuft parallel zum »ring boulevard« das Gebäude. Foto: Trilux

Rund zwei Millionen Gäste reisen jedes Jahr an, um die legendäre Rennstrecke zu besuchen. Mit dem Ausbau der Motorsportanlage zu einem ganzjährigen Freizeitpark steht ein noch breiteres Unterhaltungsangebot zu Verfügung. Geprägt wird das neue Erscheinungsbild des Nürburgrings durch ein innovatives Lichtkonzept von Trilux, das mithilfe von LED-Technologie das Thema Motorsport auch abseits der Rennstrecke beeindruckend in Szene setzt und dabei äußerst energieeffizient ist.

In der »ring arena« finden die vielfältigsten Veranstaltungen statt – von der Stuntshow bis hin zum Pop-Konzert. Foto: Trilux

Quietschende Reifen, heulende Motoren – auf dem Nürburgring dreht sich alles um den Rausch der Geschwindigkeit. Die Leidenschaft für den Autorennsport setzte bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein: 1927 wurde in der Nähe der rheinland-pfälzischen Gemeinde Adenau nach zwei Jahren Bauzeit die 28,3 Kilometer lange Rennstrecke eröffnet. Die Begeisterung der Zuschauer für die liebevoll »Grüne Hölle« genannte Strecke blieb bis heute ungebrochen – Grund genug für die Betreiber, die Motorsportanlage zu einem ganzjährigen Freizeit- und Businesszentrum auszubauen. Seit Juli 2009 steht den Besuchern eine weitläufige Anlage mit vielen Attraktionen rund um den Motorsport zur Verfügung: das »welcome center« als zentraler Anlauf- und Verteilerpunkt, der 15.000 Quadratmeter große Freizeitpark »ring werk«, die überdachte Flaniermeile »ring boulevard« sowie die klimatisierte Eventhalle »ring arena« mit Plätzen für bis zu 5.000 Zuschauer. Ergänzt wird das Angebot durch eine neue Tribüne an der Start- und Zielgeraden sowie ein neues Kongresszentrum. Übernachtungsmöglichkeiten bieten das Hotel Lindner in unmittelbarer Nähe des Nürburgrings und das eigens errichtete Eifeldorf »Grüne Hölle« östlich der Bundesstraße 258.

Rennstrecken-Atmosphäre: Die rot-weiß leuchtenden LED-Bodenlampen führen die ankommenden Besucher direkt zum »welcome center«. Foto: Trilux

Geplant und gebaut wurde der Komplex von dem Aachener Architekturbüro Tilke GmbH, das sich als Spezialist in Sachen Rennstrecken-Ausbau bereits einen internationalen Namen gemacht hat: Entlang der Nordschleife erstrecken sich die einzelnen Gebäude, in denen die verschiedenen Bereiche des Business- und Freizeitzentrums untergebracht wurden.

Ein besonderer Clou ist die Achterbahn »ring racer«, die parallel zur Start- und Zielgeraden einmal das Hauptgebäude durchläuft. Das Lichtkonzept von Trilux zielt darauf ab, den Motorsport und dessen Atmosphäre im gesamten Außen- und Innenbereich für die Besucher erfahrbar zu machen. Und so führen schlanke Lichtstelen die ankommenden Gäste entlang der Bundesstraße zum »welcome center«. Hier fallen sofort die rot-weißen LED-Lichtböden vor dem Eingang ins Auge: Die an die »Curves« der Rennstrecke erinnernden Bodeneinbauleuchten zeichnen den Zufahrtsbereich nach und vermitteln schon beim Betreten des Nürburgrings ein Gefühl von Dynamik und Geschwindigkeit. Ebenso wird der zweite Eingangsbereich des Motorsportparks durch Trilux-Leuchten in Szene gesetzt. Am südwestlichen Ende des Boulevards, der sich wie eine Erschließungsachse durch den Gebäudekomplex zieht, illuminieren große Sekundärreflektorleuchten sowohl den Eingangsbereich als auch die Brücke, die den Freizeitpark mit dem Kongress- und Motorsporthotel Lindner verbindet. Ebenso eindrucksvoll wurde auch der Zugang zum nördlich gelegenen »Rock-am-Ring«-Gelände – einer weiteren populären Veranstaltung des Nürburgrings – neu gestaltet: Außenleuchten der Serie Lumena weisen den Besuchern des Festivals hier den Weg.

Bauherr: Nürburgring Automotive GmbH
Architekt: Tilke GmbH & Co. KG, Aachen
Leuchten Außenbereich: LED-Lichtboden, Lichtstele, Sekundärreflektorleuchte, Lumena, Varisto von Trilux, www.trilux.de


Zu den erheblichen Einsparungen sorgt das LED-Lichtband auch für Logo der Deutschen Lichtmiete eine deutlich bessere Ausleuchtung der Lagerhallen. Quelle: Deutsche Lichtmiete

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