15
Sep

Licht und Schatten – LED-Beleuchtung für Sakralbauten

 

Die Ursprünge der St. Marien- und Bartholomäikirche zu Harsefeld gehen bis in das erste Jahrtausend zurück. Das zuletzt in den 1960er Jahren erneuerte Interieur des neugotischen Bauwerks sollte nun im Rahmen einer kompletten Innensanierung nach energetischen und ästhetischen Gesichtspunkten modernisiert werden. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Entwicklung eines neuen Beleuchtungskonzeptes für den denkmalgeschützten Sakralbau mit imposantem Kreuzgewölbe dar. Gestalterisch dezent und baulich mit möglichst geringen Eingriffen galt es die Beleuchtung der Kirche einzurichten. Neben einem guten Sehkomfort sollte die Beleuchtung zudem die Anforderungen einer kontemplativen Atmosphäre erfüllen.

Das verantwortliche Lichtplanungsbüro lucente entwickelte hierfür eine Lösung, die historische Bausubstanz und moderne LED-Lichttechnologie harmonisch miteinander verbindet: Maßgefertigte Leuchtenringe fassen die raumgliedernden Säulen des Hauptschiffes in rund acht Metern Höhe dezent ein. Dabei wurden die Lichtwerkzeuge so integriert, dass sie gemäß des ERCO-Grundsatzes »Licht statt Leuchten« im Verborgenen bleiben. Die energieeffizienten LED-Leuchten sind so justiert, dass sie den Innenraum nach unten und oben erhellen und präzise akzentuieren: Die Downlights Quintessence LED sorgen für einen guten Sehkomfort. Die Optec LED-Strahler lassen das Kreuzgewölbe stimmungsvoll leuchten und setzen besondere Lichtakzente auf einzelne Architekturelemente wie etwa die raumprägende Orgel. Über ein Tablet ist die Beleuchtung fernsteuerbar und DALI dimmbar, so dass eine flexible Anpassung an unterschiedliche Beleuchtungsansprüche einfach umsetzbar ist.

Projekt: Innensanierung Kirche Harsefeld
Bauherr: Kirchengemeinde Harsefeld
Lichtplaner: lucente Lichtplanung, www.lucente-lichtplanung.de
Produkte: »Quintessence LED«, »Optec LED«

Fotograf: Frieder Blickle, Hamburg

ERCO GmbH, www.erco.com


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Einzigartige Architektur und große Kunstwerke strahlen jetzt noch mehr durch die neue Innenbeleuchtung im Petersdom.

Beleuchtung

Fotos: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

Helle, horizontale Bänder heben die Geschossdecken hervor und trennen die 22 Etagen optisch voneinander. Die Glasfassade tritt in den Hintergrund. Bild: Solarlux GmbH

Fassade

Cambridge Mosque. Foto: Blumer-Lehmann AG

Termine

Bild: Georg Aerni und schindlersalmerón

Einrichtung

Wirkt in jedem Umfeld großzügig und komfortabel: der High table des Programms 9500/9550 von Kusch-Co. In dieser Ausführung mit der neuen, samtigen Oberfläche (FENIX®) mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Foto: Kusch+Co.

Einrichtung

Glänzender Effekt: Im geschliffenen Betonboden spiegeln sich die Lichtquellen. Foto: HG Esch

Hochbau

Bildrechte: C.Konrad + St.Schneider Minidommarchiv 1991

Termine

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion „Urban“: Der stranggepresste „Dresden“ in Anthrazit. Der Fassade des „Auditorium Maximum“ in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. Für den Gebäudekomplex von 4.200 m² Fläche kamen 150.000 Klinker zum Einsatz. Bild: Wienerberger

Fachliteratur

Bild: Westfalenhallen Unternehmensgruppe

Fachartikel

Mit Motivdruck lassen sich raumhohe WC-Trennwandsysteme aus Sandwichelementen individualisieren. Foto: Schäfer Trennwandsysteme

Innenausbau

Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

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