09
Do, Feb

Beton leuchtet

Mit der »Pearlnera« bringt die Hamburger Betonmanufaktur material raum form eine Leuchte auf den Markt, in der sich der rohe ursprüngliche Charakter von Beton und die verspielte Schönheit von kristallfarbenem Glas gekonnt vereinen.

Dabei demonstriert die Leuchte, welche Vorteile »Pearlnera« bietet. Der patentierte Werkstoff besteht aus mineralisch gebundenen Glaskugeln, die durch ein besonderes Verfahren zum Vorschein gebracht werden. So verleihen sie der Betonoberfläche ein reizvolles Aussehen und erinnern an Perlen bzw. Wassertropfen. Bei der Standardversion der Leuchte werden kleinere pastellfarbene Glaskugeln in unterschiedlicher Größe zusammen mit Glaskugeln verwendet, die einen Durchmesser von 1-16 Millimeter haben. Infolgedessen durchdringen einige die 16 Millimeter dicke Leuchtewand, wodurch das Designobjekt ein Licht in weichem Ton ausstrahlt. Die kristallfarbenen nach innen und außen gewölbten Kugeln lassen den lichtdurchlässig einseitig offenen Zylinder verschiedenartig in Tiefe und Spiegelung erscheinen. Gleichzeitig umhüllt der Beton die Leuchte und macht sie so blendfrei.

Bei der Standardversion der »Pearlnera«-Leuchte wird der Beton mithilfe von Weißzement hergestellt, was ihr ein reines klares Aussehen verleiht. Sie ist zylinderförmig, der Leuchtschirm hat bei einer Höhe von 10 Zentimeter einen Durchmesser von 10 Zentimeter und wiegt ungefähr ein Kilo. Das Designobjekt und ist als Decken-, Wand- und Tischleuchte erhältlich. Es lässt sich mit handelsüblichen LED-Leuchten (Universal Fassung G4 – G6,35) verwenden. Auf Wunsch realisiert material raum form bei größeren Stückzahlen auch individuelle Gestaltungen. Beispielsweise kann die Größe der Glaskugeln variieren oder der der Beton wird mithilfe von Pigmenten eingefärbt. So kann der Kunde die handgefertigte Lampe entsprechend seinen Vorstellungen und der angestrebten Raumatmosphäre anpassen. Die Standardversion der Pearlnera-Leuchte kostet 255,– €.

material raum form, www.material-raum-form.com

 


Projekt von Edwards White Architekten, Neuseeland, mit in Reihe arrangierten T3 von Gantlights und eigens angefertigtem 80-Zentimeter-Baldachin aus Stahl. Bildquelle: Simon Wilson

Beleuchtung

Die ins Auge fallende Dachkonstruktion greift das Thema der lebendigen Dachlandschaft des Bestandsgebäudes auf und setzt sie auf eine ganz eigene Weise um. Foto: Studio Jil Bentz

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In Beelen ließ sich Oliver Spiekermann unter anderem von münsterländer Höfen inspirieren, wie er im Video erzählt. Foto: Architekten Spiekermann / KS-Original

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Die 2800 m² große Fassade des Montblanc-Besucherzentrums ist mit einem geschichteten Relief ausgebildet, das hinterleuchtet ist und in den dunklen Stunden der Gebäudehülle ein noch spektakuläreres Erscheinungsbild verleiht. Bildquelle: Roland Halbe

Hochbau

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