25
Apr

Flexibel, leicht zu handhaben und nachhaltig

 

Er ist wohl das flexibelste Lichtwerkzeug auf dem Markt – der neue Strahler li.co von Hoffmeister, entworfen von Ottenwälder und Ottenwälder. Die Designagentur aus Schwäbisch Gmünd schuf mit li.co eine variabel anpassbare Leuchtenfamilie, die sowohl in öffentlichen Bauten wie Museen und Galerien, in Verkaufsräumen als auch im privaten Wohnen eingesetzt werden kann. Dank der zurückhaltenden, klaren Gestaltung fügt sich li.co in unterschiedlichste Architekturen ein und sorgt für optimale Lichtverhältnisse. Das erkannte auch die internationale Jury des Good Design Awards und zeichnete die Leuchte Ende 2018 aus.

li.co ist bereits die zwölfte Leuchte, die das Designbüro Ottenwälder und Ottenwälder für den Leuchtenhersteller Hoffmeister entwickelte. Beim Entwerfen nutzt das Designbüro verschiedenste Mittel – von Handzeichnungen über Computersimulationen bis hin zu Prototypen. Foto: Ottenwälder und Ottenwälder / David Stifani
li.co ist bereits die zwölfte Leuchte, die das Designbüro Ottenwälder und Ottenwälder für den Leuchtenhersteller Hoffmeister entwickelte. Beim Entwerfen nutzt das Designbüro verschiedenste Mittel – von Handzeichnungen über Computersimulationen bis hin zu Prototypen. Foto: Ottenwälder und Ottenwälder / David Stifani

 

Die Designagentur Ottenwälder und Ottenwälder aus Schwäbisch Gmünd beschäftigt sich seit ihrer Gründung 1991 kontinuierlich mit dem Thema Licht. Bis heute haben die Industriedesignerin Petra Kurz-Ottenwälder und der Industriedesigner Max Ottenwälder eine große Bandbreite an Leuchten entwickelt – von der handlichen Taschenlampe über verspielte Lichtobjekte, flexible Arbeitsleuchten und funktionale Strahlerserien bis hin zu effizienten Beleuchtungslösungen für den Straßenraum. Das Licht steht bei den Entwürfen immer im Fokus: „Es geht uns nur zweitrangig um die Leuchte, sie ist nur die Hülle“, erklären Ottenwälder und Ottenwälder. „Das eigentliche Produkt, um das wir uns kümmern, ist das Licht. In unseren Leuchten muss Licht leben und sich voll entfalten können.“ Und so bestimmen Innovation, Zeitlosigkeit und Ästhetik das Leuchtendesign von Ottenwälder und Ottenwälder.

leuchte lico hoffmeister 02

Für die Designagentur ist li.co bereits die zwölfte Leuchte, die sie für Hoffmeister entwickelte. Die Zusammenarbeit begann 2005 mit den Entwürfen elli.bi und bi.box, zwei stufenlos fokussierbare Strahler. Sie legten auch den Grundstein für das neue Corporate Product Design für Hoffmeister: Das Grundkonzept der Namensgebung sowie die markanten Ringe mit Skalierung zur genauen Ausrichtung der Leuchten sind seitdem signifikante Erkennungsmerkmale. Seit 2011 ist außerdem die Serie gin.o stilistisch stark prägend für das Corporate Product Design: Eine puristische Formsprache und reduzierte Materialien bestimmen die Leuchten, die sich harmonisch in verschiedene Umgebungen fügen und die jeweils geforderte Lichtsituation meistern.

leuchte lico hoffmeister 03

Auch li.co – kurz für light concept – sollte zurückhaltend und zugleich hoch funktional gestaltet sein. Vom Leuchtenhersteller gab es dazu klare Vorgaben: Eine möglichst geringe Bauhöhe, die Integration der Vorschaltgeräte in das Leuchtengehäuse, nicht sichtbare Verschraubungen und eine werkzeuglose Montage der Lichtkomponenten sowie der Zubehörteile. Die Bedienung des Strahlers war selbsterklärend und damit nutzerfreundlich gewünscht. Formal wiederum sollte sich li.co harmonisch in unterschiedlichste Architekturstile und Bauaufgaben fügen – von Sakralbauten über Museen, Shops bis hin zu Flughafenterminals.

Das wichtigste beim Entwurf einer neuen Leuchte ist für Ottenwälder und Ottenwälder stets die Entwicklung einer Geschichte. Was soll die Leuchte, die Leuchtenfamilie erzählen? „Ohne eine überzeugende Story fangen wir nicht mit dem Design an“, betonen die Gestalter. Die Idee für li.co war eine Flutlichtanlage „en miniature“. Ursprünglich wurden Flutlichtanlagen im Theater zur Bühnenbeleuchtung verwendet. Inzwischen finden sie überall Anwendung – bis hin zum Fußballstadion. Durch verschiedene Leuchtmittel und Reflektoren sind sie an unterschiedliche Situationen anpassbar. Auch li.co sollte für jede erdenkliche „Bühne“ eingesetzt werden können, ohne dabei selbst im Vordergrund zu stehen. Das Ergebnis: Mit dem neuen Lichtwerkzeug lassen sich unendlich viele Szenen beleuchten, seien es öffentlichen Bauten wie Museen und Galerien, Verkaufs- oder private Wohnräume.

leuchte lico hoffmeister 04

Obwohl li.co in unterschiedlichsten Umgebungen einsetzbar ist und zahlreiche Lichtfunktionen inkludiert, konnten Ottenwälder und Ottenwälder den Strahler li.co sehr kompakt gestalten: Die Abmessungen des Gehäuses richten sich nach der Größe der LED-Platinen, der Linsenoptik sowie der elektronischen Betriebsgeräte und den Adaptionsmöglichkeiten für die Zubehörteile. Ohne die optimale lichttechnische und thermische Funktion zu vernachlässigen, wurden die Bauräume so weit wie möglich reduziert und die Komponenten platzsparend angeordnet.

leuchte lico hoffmeister 05

Zugleich ist eine einfache Handhabung gegeben: In Sekundenschnelle lassen sich werkzeuglos die LED-Kassetten mit den verschiedenen Lichtoptiken wechseln und je nach Anforderung mit unterschiedlichen Prismenrastern, Blenden oder Effektfolien-Einsätzen ergänzen. Drei verschiedene optische Systeme sind wählbar: Linsenwandfluter, oval flood oder rotationssymmetrisch. Je nach Ausstattung können verschiedene Abstrahlungscharakteristika erzielt werden, die von einem ganz konzentrierten bis zu einem großen, weicheren Lichtkegel reichen – narrow spot beziehungsweise oval flood. Bei der Farbtemperatur stehen Warmweiß (2.700 K), Neutralweiß (3.000 K) und Kaltweiß (4.000 K) zur Auswahl.

Die Gehäuseteile des Strahlers bestehen aus Aluminiumdruckguss. Mit dem Material wurden bereits bei vorangegangenen Serien beste Erfahrungen im Hinblick auf Oberflächenqualität, thermische Belastbarkeit bei guter Wärmeableitung, Nachhaltigkeit und Funktionalität gemacht. Lackiert werden die Gehäuseteile in zurückhaltendem Weiß, Schwarz oder Silber.
Je nach Raumsituation lässt sich li.co entweder in die control.x Stromschienen von Hoffmeister oder direkt in die Decke beziehungsweise Wand integrieren. Zugleich können die elektronischen Betriebsgeräte in die Gebäudeautomatisierung eingebunden werden, um eine optimale Lichtregulierung zu erzielen.

Die kompakte Bauweise und flexiblen Lichteinstellungsmöglichkeiten gewähren neben dem vielfältigen auch einen langjährigen Einsatz des Strahlers bei sich ändernden Anforderungen. Damit ist der Leuchtenentwurf sehr nachhaltig. Durch ein abgestimmtes Thermomanagement des Gehäuses und einer sehr geringen Systemanschlussleitung wurde zudem eine lange LED-Lebensdauer erzielt. Sollte es doch zu Störungen kommen, sind einzelne licht- und elektronische Komponenten austauschbar, wobei eine Hoffmeister-Systemgarantie von fünf Jahren gilt. Erfahrungsgemäß jedoch sind Hoffmeister Leuchten häufig länger als 20 Jahre im Einsatz. Ist das Lebensdauerende dann erreicht, können die Gehäuseteile von li.co sortenrein recycelt werden.

Im internationalen Vergleich überzeugen Hoffmeister Leuchten wie li.co vor allem durch eine absolut präzise Lichtlenkung. Das ist etwa vor allem bei der Beleuchtung von musealen Exponaten extrem wichtig. Streulicht würde einer perfekten Lichtinszenierung im Wege stehen und viel Energie ungenutzt verpuffen lassen. Hier haben viele günstigere Leuchten, wie sie vor allem aus Asien auf den europäischen Markt strömen, ihre natürlichen Grenzen. Außerdem sind diese Leuchten nicht so vielfältig wie der li.co LED-Strahler. Mit dem neuen Hoffmeister-Strahler ist eine der flexibelsten Leuchtenserien auf dem Markt entstanden, insbesondere im musealen Kontext. Dieser Erfolg zeichnet die langjährige Zusammenarbeit von Hoffmeister mit Ottenwälder und Ottenwälder aus. „Alle Leuchten, die mit Ottenwälder und Ottenwälder entwickelt wurden, haben Sinn und Verstand. Ottenwälder und Ottenwälder zeichnet aus, dass sie zuhören können.“, betont auch Jörg Drewes von der Lichtplanung Hoffmeister. „Einmal richtig zugehört und Sie bringen das Gewünschte in die richtige Gestalt. Wir sprechen bei der Entwicklung eigentlich nie über Design, sondern immer nur über das Licht und die Leuchte. Das spüren wir und auch unsere Kunden am fertigen Produkt.“

Der Erfolg von li.co wurde Ende 2018 mit der Verleihung des Good Design Awards bestätigt. 1950 ins Leben gerufen gilt er als einer der ältesten und bekanntesten Designauszeichnungen weltweit und wird vergeben vom internationalen Architektur- und Designmuseum The Chicago Athenaeum gemeinsam mit dem European Centre for Architecture Art Design and Urban Studies. Bewertungskriterien sind unter anderem der Innovationsgrad und die funktionellen sowie ökologischen Auswirkungen der eingereichten Arbeiten. li.co ist ein vorbildhaftes Beispiel: Robuste Materialien und die Konstruktion, die den Austausch einzelner Komponenten zulässt, machen die Leuchte zu einem nachhaltigen Produkt. Äußerst funktional ist sie wiederum durch die schnelle Veränderbarkeit. Zugleich sorgt das minimalistische Design für hohe Ästhetik.

Hoffmeister, www.hoffmeister.de

Ottenwälder und Ottenwälder, ottenwaelder.de

Fotos: Hoffmeister bzw. wie angegeben

Petra Kurz-Ottenwälder und Max Ottenwälder. Foto: Ottenwälder und Ottenwälder / David Stifani
Petra Kurz-Ottenwälder und Max Ottenwälder. Foto: Ottenwälder und Ottenwälder / David Stifani


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Zwei rampenartige, überdurchschnittlich groß dimensionierte geschwungene Treppenaufgänge erschließen die drei Geschosse vom Erdgeschoss bis zur erhaben Bibliothek. Foto: Reflexion AG

Projekte (d)

heroal Hebe-Schiebetür mit integriertem Insektenschutz

Advertorials

Die Fassade des Hochhauses ist über feine Lisenen vertikal gegliedert.

Projekte (d)

Ausgezeichneter Brandschutz komplett: alle Bauteile des SitaFireguards, hier z. B. für die Freispiegelentwässerung.

Unternehmen

Bild 1: In Versuchsreihen mit Glasfliesen konnte das Österreichische Forschungsinstitut in Wien nachweisen, dass unter Fliesen eingedrungenes Wasser weder in Richtung eines Gefälles abfließt, noch sich über eine zweite Entwässerungsebene entsorgen lässt. Bild: OFI

Fachartikel

Bild: Lignotrend / Foto: Foto&Design, Waldshut-Tiengen

Hochbau

Putzoberfläche an historischem Gebäude. Foto: Architekturzeitung

Wärmedämmung

Einsatz von Vakuum-Isolierglas im Neubau. Quelle: Schwarz Architekten/GlassX

Fachartikel

Die kleinen Keramikelemente sind auch aus größerer Entfernung anhand der flirrenden Spiegelungen erkennbar. Bildquelle: AGROB BUCHTAL GmbH / Jochen Stüber, Hamburg

Fassade

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen