09
Dez

Sparkasse von Auer+Weber

Der 5-geschossige Erweiterungsbau der Sparkasse Memmingen – Lindau – Mindelheim wurde von den Stuttgarter Architekten Auer + Weber Assoziierte entworfen

Für die Sparkasse Memmingen-Lindau-Mindelheim bauten die Stuttgarter Stuttgarter Architekten Auer+Weber+Assoziierte eine mit viel Glas erstellte neue Hauptstelle. Flexibel soll das Gebäude sein, offen und transparent wie die Geschäftspolitik des Hauses und, für einen schwäbischen Bauherrn unerlässlich, ökonomisch vertretbar. Die Gebäudeform sowie die flurseitig verglasten Bürotrennwände sollen die Kommunikation und neue Formen der Zusammenarbeit fördern, Architekt, Projektsteuerer als auch Vorstand der Sparkasse entschieden sich für das Trennwandsystem der feco Innenausbausysteme. Das 5-geschossige Bauwerk, als Anbau an ein bestehendes Gebäude der Sparkasse konzipiert, beinhaltet SB-Bereich, Kundenhalle, Berater- und Mitarbeiterplätze.

Durch die Trennung von Arbeitsplätzen für konzentriertes Arbeiten und Kommunikationsflächen werden Störungen in den Büros vermieden

Der Haupteingang der Sparkasse mit Empfang und SB-Bereich liegt repräsentativ am St. Josef-Kirchplatz mit seiner Stadtpfarrkirche aus den 20er Jahren. Die zentrale Kundenhalle mit direktem Außenbezug in den Innenhof bildet den räumlichen Mittelpunkt des 3,80 Meter hohen Erdgeschosses. Der abtrennbare SB-Bereich mit einer im Farbwechsel leuchtenden Glaswandverkleidung, in die Geldautomaten integriert sind, geht in die Kundenhalle über. Nördlich der Halle sind offene Beraterplätze angeordnet, Beraterzimmer liegen an der der Südfassade. Die Halle selbst ist mit Kundenschaltern und mobilen Elementen ausgestattet. Sitzecke und Schrankwände, deren Holzoberflächen mit Folie belegt und lackiert wurden, spiegeln das Corporate Design durch Aufnahme der Farbe Rot wider und fungieren somit auch als gestalterisches Element.

Ein in die Trennwand integriertes Pinnpaneel aus Filz ermöglicht die individuelle Gestaltung des persönlichen Arbeitsbereiches
Die Systemtrennwände sind mit akustisch wirksamen Überströmelementen ausgestattet
Die vertikalen Luft-Überströmelemente sind in die geschlossenen nur 250 mm breiten Türseitenteile integriert

Der Innenausbau des Gebäudes, das 190 Arbeitsplätze bietet, ist bis auf das Treppenhaus mit Technikkern, den Sanitäranlagen weitgehend flexibel gehalten. Viele Freiheiten bietet das Trennwandsystem, mit dem verschiedene Büroformen realisierbar sind. Das von der Münchener congena GmbH entwickelte Bürokonzept unterstützt die Organisation durch kurze Wege, zeichnet sich durch eine wettbewerbsfähige Flächenwirtschaftlichkeit aus und fördert die Team- und Projektarbeit. Daher steht in der Hauptstelle der Sparkasse viel Fläche für Gemeinschaftsfunktionen, Kommunikation und Begegnung zur Verfügung. 

Innerhalb der Netto-Gebäudetiefe von 13,80 Meter sind die standardisierten Kombibüros als Einzel-, Doppel- und Dreierbüros an der tagesbelichteten Fassade entlang der Mittelzone angesiedelt. Die Büroflächen sind in den vier Obergeschossen über ein Grundmodul von 1,25 Meter umgesetzt. In den meisten Büros stehen die Schreibtische vor der wie ein Möbel genutzten bürotrennenden Wand. An der organisierbaren Trennwand können Unterlagen und Arbeitsutensilien auf Fachböden und Ablageschalen untergebracht werden. Ein in die Trennwand integriertes Pinnpaneel aus Filz ergänzt die Organisationsmöglichkeiten und bietet eine individuelle Gestaltung des persönlichen Arbeitsbereiches. Das auf das gestalterische Konzept der Sparkasse abgestimmte Pinnpaneel ist im Erdgeschoss in dezentem Grau und in den Obergeschossen in einem frischen Maigrün ausgeführt.

Blick von der Kundenhalle zu den Beraterräumen im 3,80 Meter hohen Erdgeschoss

Die flurseitig verglasten Büros in den Obergeschossen fördern den Austausch und die Kommunikation. In der Mittelzone befinden sich die Gemeinschaftsfunktionen der Abteilungen wie Büroinfrastruktur, Ablage und informelle Besprechungsmöglichkeiten. Durch die Trennung von Arbeitsplätzen für konzentriertes Arbeiten und Kommunikationsflächen werden Störungen in den Büros vermieden. Die Mittelzonen sind als Begegnungszentrum zum Teil mit Sitzecken konzipiert. Die Wandverkleidungen des Gebäudekerns mit integrierten Schränken und Teeküchen sind wie im Erdgeschoss in rot lackiert. Auch wurden in den Wandverkleidungen Lüftungsauslässe für die Abluftanlagen integriert.

Sitzecke und Schrankwände im Corporate Design des Sparkassenrots

Im Erdgeschoss sind die Bürozwischenwände mit Eichen-Wandoberflächen beplankt. Um die erforderliche Diskretion zu gewährleisten sind die Glasscheiben der Beraterbüros beidseitig mit einer vertikal versetzten Streifenverklebung versehen. Je nach Betrachterwinkel sind die Flurwände mehr oder weniger dadurch blickdicht.

Entscheidungskriterium für den Einsatz der Systemtrennwände sind die hohe Wertigkeit und der Kostenunterschied, der zu einer auch ursprünglich in Betracht gezogenen Gipskartonwand bei dieser Objektgröße vernachlässigbar ist. Darüber hinaus sind die Trennwände bei Bedarf zerstörungsfrei versetzbar, ohne aufwändige Umbaumaßnahmen oder Eingriffe in den Innenausbau vornehmen zu müssen.

Das Bürokonzept unterstützt durch kurze Wege und Flächen für Kommunikation und Begegnung die Team- und Projektarbeit

Das Trennwandsystem »fecofix« ist transparent und lichtdurchlässig, die flurseitig wandbündige Doppelverglasung ist innen völlig fugenlos. Dezente, 20 Millimeter schmale Aluminiumprofile geben den Büroräumen so den richtigen Rahmen. Der Anschluss der Bürozwischenwand zur Fassade erfolgt durch ein verjüngtes Glasschwert. Oberlichter sorgen in allen Geschossen für größtmögliche Lichtdurchlässigkeit.


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