25
Aug

Teppichkreation von atelier oï für Ruckstuhl

 

Eine andere Sichtweise auf Naturmaterialien zeigen die Schweizer Designer des atelier oï. Das Trio bestehend aus den Designern Aurel Aebi, Armand Louis und Patrick Reymond greift mit seiner neusten Teppichkreation für Ruckstuhl nicht nur die vier Jahreszeiten, sondern auch die Naturfaser Wolle auf.

»Stagione« bedeutet Jahreszeit auf Italienisch und so ist die Kollektion für die Edition Ruckstuhl in vier lebhaften Farbvarianten angelegt. Dank des handwerklichen Herstellungsverfahrens und fein konzipierten Farbverläufen verschwimmen die einzelnen Rechtecke zu einem intensiven Relief - ähnlich bunter Felder und Wiesen, auf die man aus einem Flugzeug herabschaut. Das Farbspektrum reicht von zarten Pastellen, über fröhliches Gelb in Kombination mit Mohnrot bis zu herbstlichen Komplementärfarben und kühlen Blautönen.

Eine Landschaft aus sich überlagernden Flächen war der Grundgedanke für den Entwurf. atelier oï organisierte die Farbfelder neu in verschiedenen Schichten, experimentierte und liess die Nuancen farblich ineinander verlaufen, um so völlig neue Zusammenstellungen zu erschaffen. Ebenfalls diente das Bild von über- und nebeneinander liegenden Teppichen wie man sie aus der arabischen Kultur kennt als Inspiration. Hergestellt wird »Stagione« per Hand-Tuftingverfahren in Indien. So ist es letztendlich die Arbeit zwischen den Kulturen, die atelier oï fasziniert.

Jeder Jahreszeit dient ein individuelles Naturbildnis als Vorbild. Hergestellt werden die vier Teppiche aus 100 Prozent reiner Schurwolle, ein Material, für das sich atelier oï ganz bewusst entschieden hat. Laut Armand Louis ist es nicht nur das Naturmaterial selbst, welches interessant ist, sondern auch dessen Fähigkeiten und Qualitäten. Der Mensch, so der Designer, muss hier keine zusätzlichen Eigenschaften erfinden oder hinzufügen. Genauso spannend ist der Werdegang von Naturmaterialien; die Fasern einer Kokosnuss, die beispielsweise in einem Teppich verwendet werden oder die Wolle des Schafes, die für einen Teppich verknüpft wird. So ist für atelier oï bei der Umsetzung nicht nur die Geschichte eines Materials und die Kultur der Verarbeitung wichtig, sondern auch der möglichst freie Umgang im Gestaltungsprozess.

Teppichmanufaktur Ruckstuhl AG, www.ruckstuhl.com

 


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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