25
Aug

Bessere Akustik für thermisch aktivierten Beton

Deckenverkleidung mit »Busy-Effekt«: Durch verschiedene Kombinationen können Architekten unterschiedlichste Effekte erzeugen. Hier wurde ein extravaganter und lebendiger Effekt geschaffen

Hunter Douglas hat neue Deckenpaneele aus Aluminium entwickelt, die eine sehr gute Akustik erzeugen und gleichzeitig den Leistungsverlust in thermisch aktivierten Betongebäuden gering halten. Normale Standarddeckenpaneele beeinträchtigen die aufwärmende und abkühlende Wirkung von Beton und verhindern, dass Wärme und Kälte in die dahinterliegenden Räume abgegeben wird. Ohne Paneele hätte ein Raum allerdings zu wenig akustische Kapazität zur Schallabsorption.

2010 hat Hunter Douglas für das neue Gebäude der niederländischen Regierungsorganisation Waterschap Brabantse Delda in Breda akustische Paneele geliefert, die die thermische Leistung der Betonaktivierung weniger beeinträchtigen. Dort kamen sogenannte »BD-Paneele« mit einer Höhe von 40 Millimeter, einer Breite von 30 Millimeter und einer Fugenbreite von 20 Millimeter zum Einsatz. Der Hersteller hat dieses System optimiert, indem die Deckenverkleidung offener gestaltet wurde und die Paneele mit einem größeren Abstand voneinander montiert wurden. Den daraus resultierenden Verlust der Schallabsorptionskapazität kompensierte man durch die Entwicklung der »BXD-Paneele«.

Deckenverkleidung mit »Medium-Effekt«: Durch die Kombination von verschieden großen Deckenpaneelen lassen sich zahlreiche optische Effekte erzeugen. Hier wurde eine Zwischenlösung gewählt, die leicht lebendig, jedoch nicht zu unruhig wirkt

Im Ergbnis zeigen die neuen Paneele eine höhere Schallabsorption sowie einen verbesserten Wärme- und Kälteaustausch zwischen den Betonteilen. Mit einer Fuge von 30 Millimeter sorgen sie nun für mehr offenen Raum. Mit einer Höhe von 60 Millimeter und einer Breite von 30 Millimeter erreichen die Paneele darüber hinaus einen durchschnittlichen Schallabsorptionswert von 0,50. Werden BXD-Paneele mit verschiedenen Breiten (30, 80 und 130 Millimeter) und einer Fuge von 20 Millimeter kombiniert, kann sogar ein Absorptionswert von 0,85 erreicht werden.

Die Paneele haben neben ihrer technischen Funktion auch einen ästhetischen Wert: Da sie in verschiedenen Breiten und Höhen erhältlich sind, kann der Decke eines Raumes optisch eine weitere Dimension hinzugefügt werden. Sie können auf kreative Weise miteinander kombiniert werden, wodurch sich viele optische und gestalterische Möglichkeiten ergeben.

Hunter Douglas hat nach eigener Aussage beobachtet, dass in der Architektur der Trend zu Deckenverkleidungen mit verschiedenen Höhen geht. Als Reaktion darauf wurde das Angebot erweitert: Die neuen BXD-Paneele (Höhe: 60 Millimeter) sind erhältlich in Breiten von 30, 80 und 130 Millimeter. Die B-Paneele (Höhe: 20 mm) sind erhältlich in den Breiten 30, 80, 130 und 180 Millimeter. Die BD-Paneele (Höhe: 40 Millimeter) haben eine Breite von 30 Millimeter. Durch die Kombination verschiedener Größen kann ein Architekt der Decke eine ganz eigene Dynamik verleihen und auf diese Weise einen überraschenden 3D-Effekt erzeugen.

Alle »BXD-Paneele« sind individuell sowie in Kombination nach der EU-Standardnorm 13501-1 auf ihr Brandverhalten getestet worden. Sie wurden als B S2 d0 klassifiziert und sind somit schwer entflammbar.

Hunter Douglas Vertriebsbüro Deutschland, www.hd-as.de

Deckenverkleidung mit »Calm-Effekt«: Hier hat der Architekt die Variationen bewusst minimiert. Dadurch wurde ein ruhig wirkendes Design geschaffen 


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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