26
Jan

Hightech hinter Jugendstilfassade

Das »Ganzglas-Trennwandsystem 3400« in gebogener Ausführung verleiht dem Showroom im Microsoft Center eine futuristische Anmutung und dient zugleich als Projektionswand. Foto: Strähle / Ulf Büschleb, Berlin 

In Berlins Prachtstraße, dem Boulevard Unter den Linden, hat Microsoft auf rund 3.000 Quadratmeter sein weltweit erstes öffentliches Microsoft Center eröffnet. Hinter der Jugendstilfassade des 1902 erbauten Gebäudes erwartet digitalaffine Menschen im Erdgeschoss eine großzügige Lounge mit »Digital Eatery« und Hightech-Showroom, in dem das »Ganzglassystem 3400« von Strähle als Trenn- und Projektionswand fungiert. In den darüber liegenden Etagen befinden sich der flexibel nutzbare Event-Bereich sowie die Arbeitsplätze von Mitarbeitern der Hauptstadtrepräsentanz und Start-up-Unternehmen.

Das »Ganzglas-Trennwandsystem 3400« in gebogener Ausführung verleiht dem Showroom im Microsoft Center eine futuristische Anmutung und dient zugleich als Projektionswand. Foto: Strähle / Ulf Büschleb, Berlin

Das Microsoft Center will vor allem eines sein: ein Ort des Dialogs mit der Öffentlichkeit. Besucher können die Produkte des Konzerns hier live erleben, ausprobieren, aber nicht kaufen. Mitarbeiter von Microsoft sind stets präsent, um Fragen zu beantworten und konkrete Anwendungen zu diskutieren. Die Kommunikations- und Veranstaltungs-bereiche verfügen über modernste Präsentationstechnik und hochwertige Ausstattung. Mediales Highlight ist der 360°-Showroom. Er lädt die Besucher ein, in die Themen-welten von Microsoft einzutauchen und sich von neusten Anwendungsszenarien einen Eindruck zu verschaffen.

In den Besprechungsräumen sorgt das »System T« von Strähle für einen hohen Schallschutz. Foto: Strähle / Ulf Büschleb, Berlin

Bei der Gestaltung des Showrooms gingen die Planer in Zusammenarbeit mit Strähle Raum-Systeme neue Wege. Ausgehend von einem elliptischen Grundriss wurden gebogene, 1,8 Meter breite und 2,95 Meter hohe Glaswandelemente eingesetzt, die in Boden und Decke in 50-mm-Aluprofile eingespannt sind. Das gewählte Rastermaß entspricht der Projektionsfläche der Beamer. Der obere Bereich der VSG-Verglasung, aufgebaut aus 2 x 6 Millimeter ESG, ist mit 2,28 Millimeter starker Projektionsfolie versehen, der untere Bereich ist in Weißglas ausgeführt. Durch die Kombination von Glas und Projektionsfolie wird eine brillante Bildqualität erzeugt. Die senkrechten, etwa 1 Millimeter breiten Zwischenräume zwischen den Glaselementen sind unverfugt, um eine homogene Projektion auf der gesamten Fläche zu erreichen.

In den Besprechungsräumen entschieden sich die Planer für das in Holzpfosten-Riegelbauweise gefertigte »System T« von Strähle. Mit geringen Pfostenquerschnitten, lebendiger Nussbaumoberfläche und flächenbündiger Verglasung vermittelt es großzügige Eleganz. Für eine angenehme Atmosphäre sorgen nicht zuletzt Schalldämmwerte von 45 dB, die durch das doppelt verglaste Trennwandsystem
erzielt werden.

Projekt 
Microsoft Center, Berlin
Innenarchitekten: Coordination Ausstellungs GmbH, Berlin
Designer: FTWild Kommunikation GmbH (Leadagentur)
Mediale Inszenierung: ART+COM AG, Berlin

Strähle Raum-Systeme GmbH, www.straehle.de

 


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Meitan-Shiqian Expressway in der Guizhou Provinz. Bild mit freundlicher Genehmigung von Chongqing Traffic Planning, Survey and Design Institute

Planung

Bei Shiftline Matrix ist der Name Programm: Die Profile lassen sich nicht nur linear, sondern zu unterschiedlichsten strukturgebenden Winkelkombinationen koppeln.

Beleuchtung

Dem Wohnraum schließen sich links das Esszimmer mit intergrierter Küche und ein Fitnessbereich an. Über die gesamte Längsachse beleuchten vom Bauherrn programmierte iN 30-Linearleuchten und Laser Blade-Downlights die ineinander fließenden Bereiche. Foto: David Franck, Stuttgart

Advertorials

Über drei verflieste Stufen erreichen die Bewohner des umgebauten Hauses in Leverkusen-Hitdorf bequem die neue Dachterrasse, um den wunderschönen Ausblick auf den Rhein zu genießen. Foto: LiDEKO, Daniel Lüdeke

Advertorials

Die Fertigteile für die Balkone wurden mit selbstverdichtendem Beton produziert. Foto: egbertdeboer.com

Fassade

Domäne Mehrgeschoss-Wohnung: Kalksandstein ist aufgrund optimaler bauphysikalischer Eigenschaften – Statik, Brandschutz, Schallschutz – prädestiniert für den Wohnungsbau. Mit modularen Systemen lassen sich Bauprojekte besonders schnell und ökonomisch realisieren. Bild: KS-ORIGINAL / Guido Erbring

Premium-Advertorial

Die Hochschule Offenburg besitzt seit 1983 eine campuseigene Mensa. Gut 30 Jahre steigenden Zulaufs später, waren die Kapazitäten des Mensagebäudes so weit ausgelastet, dass die Hochschule eine weitreichende Erweiterung und Sanierung der Räumlichkeiten veranlasste. In diesem Zuge wurde auch ein komplett neues Heizdeckensystem von Zehnder installiert. Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Bildnachweis: Schüco International KG

Türen+Tore

Testo Know-how-Reihe: Feuchtigkeit, die unterschätzte Messgröße

Fachliteratur

Bild: Lignotrend / Foto: Brigida Gonzalez, Stuttgart

Hochbau

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen