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Aug

Am Anfang steht der Faden: Textile Architektur bei Création Baumann

In der Hauptrolle: das Garn! Das Grundmaterial für die Textilien von Création Baumann standen beim Designers’ Saturday 2016 am 5. und 6. November im Mittelpunkt. Als sich Langenthal in »the place to be« für innovatives Design und inspirierenden Austausch verwandelte, zeigte Création Baumann eine Rauminszenierung aus Fäden und Garnspulen, Licht und Bewegung. Designer Benjamin Thut und das Designteam von Création Baumann hatten sich eine ganz aussergewöhnliche Inszenierung ausgedacht: Aus dem Grundmaterial entsteht textile Architektur, die den Raum mehr und mehr erobert und die Besucher mit auf eine inspirierende Reise nimmt.

Der Faden ist das »Rohmaterial« für die Textilien von Création Baumann und somit ein äusserst kostbares Gut. Mit ihm startet der Produktionsprozess für die hochwertigen und innovativen Textilien – doch die Arbeit beginnt bereits früher. Bei Création Baumann wird nicht nur Garn verarbeitet, sondern auch entwickelt. Ein Spezialgebiet des Langenthaler Textilherstellers, denn man weiss: Das Rohmaterial legt den Grundstein für ein erfolgreiches Textil. »Gut Garn, gut Tuch«, lautet ein altes Sprichwort. Doch wie kommt es zu dem guten Tuch? Diese Frage greift Création Baumann mit der Inszenierung in der hauseigenen Spulerei auf. Dort muss das speziell für Création Baumann hergestellte Garn meist umgespult werden, zum Veredeln oder Färben oder aus dem einfachen Grund, dass die Spulen auf die eigenen Maschinen passen und weiter verarbeitet werden können.

Beim Designers’ Saturday 2016 ist das Ausgangsmaterial sowohl Inspiration als auch Grundstoff für die Rauminszenierung. An dem Ort, an dem tagtäglich das Garn angeliefert wird, und tausende von Fäden gespult, gezwirnt, gefärbt, verwoben, bedruckt und veredelt werden, ist das Rohmaterial Protagonist der emotionalen Installation. Ein Luftballett aus vielfarbig leuchtenden Fäden und Spulen zaubert eine ganz besondere Atmosphäre und spielt mit Bewegung und Farben, Licht und Schatten. Ausgehend von den Spulmaschinen nimmt das Garn den Raum ein, entwickelt immer komplexere Strukturen und wird schliesslich selbst zur textilen Architektur. In abwechslungsreichen Schwarz-Weiss-Sequenzen geben unterschiedliche Kurzfilme den Besuchern exklusive Einblicke in die Produktion – auch hier ist der Hauptdarsteller der Faden.

Création Baumann AG, www.creationbaumann.com

 


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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