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Aug

Nachhaltige Textilien

Auch Textilien können nachhaltig sein. Der Sicht- und Sonnenschutzspezialist erfal aus Falkenstein ergänzt seine Textilkollektion mit 20 Stoffen, die sich durch ihre hohe Nachhaltigkeit auszeichnen. Sie bestehen zu mindestens 65 Prozent aus recyceltem PET, was konkret bedeutet, dass pro Quadratmeter Gewebe bis zu sechs PET-Flaschen aufbereitet und wiederverwendet werden. Darüber hinaus sind die Stoffe zu 100 Prozent recycelbar.

Dies hat den Vorteil, dass die Sonnenschutzgewebe bei Gebäude-Zertifizierungssystemen wie DGNB, BREEAM oder LEED eingesetzt werden können. Ein Aspekt, der im modernen Bauen immer wichtiger wird. Zudem haben einige Stoffe das anspruchsvolle Zertifizierungssystem Cradle to Cradle durchlaufen und den Bronze-Status erhalten. Hiermit werden ausschließlich Produkte ausgezeichnet, für deren Herstellung keine gesundheits- und umweltschädlichen Materialien verwendet werden.

Alle nachhaltigen Stoffe sind hinsichtlich Farbe, Oberflächenbeschaffenheit und technischer Eigenschaften an die Bedürfnisse des Objektbaus angepasst. So entsprechen sie ausnahmslos der Brandschutzklasse B1 nach DIN 4102-1 und sind demnach schwer entflammbar. Selbstverständlich sind sie lichtecht, PVC- und halogenfrei. Um optimal auf die Anforderungen des jeweiligen Objektes eingehen zu können, bietet erfal die Textilien in vier unterschiedlichen Qualitäten an. Sie tragen den Namen CORDOBA, MERIDA, MALAGA sowie ALMERIA und unterscheiden sich beispielsweise in ihrer Transparenz, ihrer Lichtreflexion oder ihrer Beschichtung.

 

Je nach Ausführung können die Stoffe die Raumakustik verbessern, die Blendung an Computerarbeitsplätzen vermeiden und die Strahlungsenergie weitgehend draußen halten. So lässt sich mit der Low-e-Beschichtung (bei MERIDA und ALMERIA) viel Energie sparen: im Sommer der Strom für die Klimaanlage, im Winter die Aufwendungen für die Heizung. Die Stoffgruppen CORDOBA, MALAGA und MERIDA sind Greenguard-Gold-zertifiziert. Diese höchste Zertifizierungsstufe legt die strenge Obergrenze für chemische Emissionen fest, was zu einem besseren Raumklima führt. Die nachhaltigen Stoffe können für Rollos und Flächenvorhänge eingesetzt werden und decken damit einen Großteil der Anwendungsgebiete im Objektbereich ab.

erfal GmbH & Co. KG, www.erfal.de/architektenportal


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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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