27
Jan

Verschiedene Heizungssysteme im Vergleich: Vor- und Nachteile

Gebäudetechnik

 

Die Heizkosten scheinen Jahr für Jahr kontinuierlich zu steigen. Vor allem im Winter beschäftigen sich daher Verbraucher vermehrt mit der Frage nach dem besten Heizungssystem. Frieren möchte man schließlich nicht – arm werden ebenso wenig. Außerdem spielt auch vermehrt der Nachhaltigkeitsfaktor eine Rolle. Es reicht heutzutage nicht mehr aus, so günstig wie möglich zu heizen. Viele Eigenheimbesitzer haben ebenso den Anspruch, mit ihren Entscheidungen einen Teil zum Umweltschutz beizutragen. Um die Entscheidung zu erleichtern, sollen im Folgenden die geläufigsten Heizungssysteme vorgestellt werden.

Ölheizung

Ölheizungen sind vor allem in älteren Bauwerken noch weit verbreitet. Sie erfreuen sich unter anderem großer Beliebtheit, weil Öl eine verlässliche Wärmequelle ist. Dadurch, dass die Technik bereits etabliert ist, sind sowohl Versorgung als auch Service sichergestellt. Noch dazu ist die zugehörige Ausrüstung, der Heizkessel also, vergleichsweise günstig. Negativ ist allerdings insbesondere der Umweltaspekt. Öl ist ein fossiler Brennstoff und somit nur begrenzt auf unserem Planeten vorhanden. Außerdem entstehen auch beim Verbrennen von Öl große Mengen an Treibstoffgasen. Ölheizungen sind daher nichts für Umweltbewusste. Allerdings besteht die Möglichkeit, eine Ölheizung mit alternativen Heizungssystemen zu kombinieren und so die Klimabilanz zu verbessern.

Gasheizung

Die Gasheizung ist eine relativ platzsparende Heizlösung, die keinen extra Raum für die Tanks benötigt. Außerdem ist auch sie in der Anschaffung und im Gebrauch recht günstig. Dazu werden wenig Schadstoffe ausgestoßen – dafür leider umso mehr Kohlenstoffdioxid. Auch Gas ist ein fossiler Energieträger, was bedeutet, dass vermutlich die Preise in den kommenden Jahren weiterhin steigen werden. Zudem muss vor dem Einbau sichergestellt werden, dass ausreichende Verrohrungsmöglichkeiten im Haus vorhanden sind.

Wärmepumpe

Wärmepumpen stellen eine umweltschonende und nachhaltige Alternative dar. Sie nutzen die Wärme der Umgebung, um das Haus aufzuheizen – also Wärme aus der Luft, der Erde oder dem Wasser. Wärmepumpen funktionieren also mit regenerativen Energien. In Neubauten sind sie mittlerweile gang und gäbe. Im Altbau müssen Wärmepumpen hingegen gewisse Voraussetzungen vorfinden, damit sie effizient betrieben werden können. Außerdem sind die Investitionskosten für Wärmepumpen mit 15.000 bis 25.000 Euro recht hoch. Glücklicherweise gibt es staatliche Förderungsmöglichkeiten für die Anlage, sodass nicht alles aus eigener Tasche bezahlt werden muss. Ein weiterer Vorteil: Sobald die Anlage einmal eingebaut wurde, fallen kaum Wartungsarbeiten an. Anders ist das beispielsweise bei Ölheizungen, die man regelmäßig überprüfen lassen muss. Sind die Bedingungen im Gebäude gut, kann mit einer Wärmepumpe daher langfristig viel Geld gespart werden.

Pelletheizung

Holz ist einer der ursprünglichsten Rohstoffe, die es zum Heizen gibt. Noch dazu ist es einer, der stetig nachwächst, was sich positiv auf die Kostensicherheit auswirkt. Um mit Holz zu heizen benötigen Sie allerdings einen recht großen Lagerraum, in dem die Pellets untergestellt werden können. Falls Sie jedoch von einer Ölheizung auf die klimaschonendere Alternative umstellen möchten, können Sie den Tankraum unkompliziert und kostengünstig umfunktionieren. Pellets werden oft aus gepressten Abfällen der Holzindustrie hergestellt, was deren Klimabilanz verbessert. Auch für die Pelletheizung gibt es staatliche Förderungsmöglichkeiten, die die Installationskosten im Rahmen halten.

Solarheizung

Ein großer Vorteil der Solarenergie ist der, dass sie unbegrenzt vorhanden ist. Das Sonnenlicht ist ein Rohstoff, der immer zur Verfügung steht – und auch im Winter noch nutzbare Erträge liefert. Für das Heizen geläufig sind Hybridsysteme, bei denen man beispielsweise eine Wärmepumpe mit Strom aus einer Photovoltaikanlage betreibt. So wird auch an Tagen mit geringer Sonneneinstrahlung eine ausreichende Wärmeversorgung garantiert. Damit die Solaranlage den größtmöglichen Gewinn bringt, müssen allerdings die Ausrichtung und Neigung des Daches stimmen. Auch die konkreten Verbrauchsgewohnheiten entscheiden darüber, ob der Einbau sich wirklich lohnt. Ein Pluspunkt ist die lange Lebensdauer einer Solaranlage. Sie kostet zwischen 5.000 und 14.000 Euro, kann jedoch anschließend viele Jahre und Jahrzehnte in Betrieb sein. Mit einer Solaranlage sind Sie weitestgehend unabhängig von Energieversorgern, was in Anbetracht steigender Strompreise einen großen Planungsvorteil darstellt.

Elektroheizung

Elektroheizungen sind relativ günstig in der Installation und grundsätzlich wenig störanfällig. Da sie mit elektrischem Strom laufen, fallen sie höchstens aus, wenn es einen Stromausfall gibt – was in Deutschland nur noch selten vorkommt. Allerdings ist Strom – vorausgesetzt, er wird nicht mit der eigenen Photovoltaikanlage gewonnen – recht teuer. Aus diesem Grund ist es äußerst kostspielig, ein gesamtes Haus damit zu beheizen. Auch an der Umweltfreundlichkeit mangelt es: Der Großteil des Stroms wird nicht aus erneuerbaren Energien gewonnen. Öko-Strom, der beispielsweise aus Wind- oder Wasserkraft erzeugt wird, ist an dieser Stelle eine gute Alternative. Ansonsten stammt der Strom vor allem aus fossilen Rohstoffen sowie aus Atomkraftwerken.


Weissenhof-Siedlung. Bildquelle: Architekturzeitung

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Rockfon Eclipse Deckensegel im farbgleichen Money Room. Foto: Rockfon

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