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So, Jun

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Aufzug: Mobilitätslösungen für mittelhohe und hohe Gebäude

Gebäudetechnik

Während Nachhaltigkeit und modernste digitale Funktionen bei Mobilitätslösungen für mittelhohe und hohe Gebäude inzwischen zum Standard gehören, bietet der neue EOX-Aufzug von TK Elevator diese Vorteile nun auch Architekten, Eigentümern und Nutzern schon im regulären Wohnungsbau. TK Elevator hat den digitalen und ökoeffizienten Aufzug, der zur Gesamt-Energieeffizienz beiträgt und den CO2-Fußabdruck reduziert, im Oktober 2022 vorgestellt. Seit diesem Monat ist er offiziell in Deutschland verfügbar.

Wir sprachen mit Matthias Bartsch. Er seit 16 Jahren im Aufzugsgeschäft und verantwortet als Head of New Installation Deutschland bei TK Elevator den Geschäftsbereich Neuanlage mit Vertrieb und Operations für Aufzüge und Fahrtreppen.

Matthias Bartsch

INTERVIEW

Architekturzeitung: Herr Bartsch, wir sprechen heute über den EOX-Aufzug, der in Deutschland eingeführt wird. Was macht die neue Generation so besonders?

Matthias Bartsch: Die Einführung von EOX in Deutschland ist unsere Antwort auf den steigenden Bedarf an nachhaltigen Wohngebäuden. Im ersten Schritt liegt unser Fokus auf dem größten Segment: dem Wohnungsneubau. Damit bringen wir Premium-Ausstattung und hochmoderne digitale Funktionen nun auch in den ‚Aufzug von nebenan‘. Er verbindet neueste Energiesparmaßnahmen und digitale Technologien zukunftssicher miteinander. Mit EOX bringen wir Nachhaltigkeit und moderne digitale Funktionen in die Wohngebäude, ohne dass sich unsere Kunden für eines der beiden Merkmale entscheiden müssen.

Architekturzeitung: Die Hauptmerkmale: ökoeffizient und digital. Was macht diese Lösung so ökoeffizient?

Matthias Bartsch: Der Aufzug wird zu 100 Prozent mit Ökostrom hergestellt und verfügt nicht nur über eine besonders verbrauchsarme Riemenantriebstechnologie, sondern auch über optimierte Energiesparfunktionen wie einen „lernenden“ Eco-Modus. Dieser passt sich dem Fahraufkommen im Gebäude automatisch an. Zudem hat er einen regenerativen Antrieb, der Energie in das Stromnetz des Gebäudes zurückspeist. Das trägt ebenso zu einem reduzierten Energieverbrauch bei wie das geringe Gewicht.

Insgesamt werden bis zu 28 Prozent weniger Energie als herkömmlich benötigt, um den Aufzug im Schacht zu bewegen. Beides führt zu einer verbesserten CO2-Bilanz, denn auch für den Transport des Aufzugssystems zu den Kunden wird weniger Kraftstoff benötigt. Im Durchschnitt trägt das zu einer Reduzierung des CO2-Ausstoßes um mehr als 10 Prozent bei. Ein energiespezifisches Dashboard im Kundenportal bietet vollständige Transparenz über den Echtzeitverbrauch.

Architekturzeitung: Was bedeutet „nativ digital"?

Matthias Bartsch: Der EOX-Aufzug ist „von Haus aus“ digital: von smartem Gebäudemanagement und intelligenter Wartung bis hin zur Nutzung künftiger digitaler Dienste und Entwicklungen im Bereich IoT (Internet der Dinge) und AI (künstliche Intelligenz). Das bedeutet: Digitale Funktionen sind kein Zusatz, sondern standardmäßig in den Aufzug integriert. Alle Komponenten, die für eine künftige digitale Erweiterung nötig sind, finden sich von Beginn an in jedem EOX.

Architekturzeitung: Welche digitalen Aspekte sind besonders hervorzuheben?

Matthias Bartsch: Heutzutage erwarten die Menschen in fast jedem Kontext immersive digitale Erfahrungen. Deshalb bietet EOX einen Multimedia-Bildschirm mit Infotainment-Widgets mit zum Beispiel den Schlagzeilen des Tages und der lokalen Wettervorhersage. Das klingt recht simpel, aber laut unserer europaweiten Umfrage ist dies das bei weitem am meisten nachgefragte Infotainment-Feature.

Wenn sich die Kunden dafür entscheiden, können sie bald ihre eigenen Inhalte direkt zu ihren Fahrgästen bringen und sogar das Thema des Bildschirms individuell gestalten. Zu den digitalen Funktionen gehört weiterhin, dass Fahrgäste die Kabine über ihr Smartphone rufen und in das richtige Stockwerk steuern können. Zudem erhöht ein optischer Sensor in der Kabine die Sicherheit der Passagiere, während ein Beschleunigungssensor zur Überwachung der Kabinen- und Türbewegungen möglichen Störungen vorbeugt.

Sollte es doch einmal zu einer Störung kommen, müssen die Aufzugstechniker dank der Cloud-basierten intelligenten Wartung nicht mehr in jedem Fall vor Ort erscheinen, sondern können durch Ferninterventionen schnell helfen. Das verringert Ausfallzeiten deutlich.

Architekturzeitung: Zusammenfassend: Welche Vorteile bietet EOX den Architekten, Planern, Bauherren und Gebäudemanagern?

Matthias Bartsch: Architekten können ihren Bauherrn einen Aufzug mit ruhigem Fahrverhalten bei hervorragender Leistung und geringem Energieverbrauch bieten. Die digitalen Funktionen machen die Aufzugsfahrt zu einem Erlebnis, das es so bisher in mittleren Wohngebäuden nicht gab. Zudem können Planer den Aufzug schnell bestellen und müssen nicht lange auf die Lieferung warten.

Durch unser enges Vertriebsnetz können wir schnell direkt beim Kunden vor Ort sein und bei der Planung und Umsetzung unterstützen. Verbesserte Fertigungsprozesse in den europäischen Werken von TK Elevator ermöglichen es, die vom Kunden bestätigte Aufzugskonfiguration über ein berührungsloses Bestellsystem direkt an die Produktion zu senden. Dieser hochmoderne, berührungslose Bestell- und Auslieferungsprozess verkürzt die Produktionszeit um über 50 Prozent.

Optimierte Verpackungs- und Vormontageprozesse verringern die Liefer- und Installationszeiten für EOX deutlich im Vergleich zu früheren Angeboten in diesem Segment. Durch leichtere Komponenten und Maschinen ist er zudem schnell und einfach zu installieren – ein Umstand, der auch in unseren hohen Sicherheitsstandard einzahlt.


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Gebäudetechnik

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Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

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