16
So, Jun

Anzeige AZ-Artikel-728x250 R8

Natürliches Landschaftsbild für Stuttgarts Elefanten

Außenraum

Im neuen Elefanten-Außengehege der Stuttgarter Wilhelma spielt Travertin eine zentrale Rolle. Krustenplatten und Findlinge sorgen für ein ursprüngliches Landschaftsbild, das im Zusammenspiel mit den anderen Gestaltungselementen zu einer homogenen Ausstrahlung führt. Foto: Traco 

Zoologische Gärten nehmen in der Neugestaltung öffentlicher Räume eine besondere Stellung ein. Denn in der Planung müssen nicht nur Funktionalität und Attraktivität für Besucher berücksichtigt werden, sondern vor allem auch Aspekte, die den Tieren zugutekommen. Dazu zählen beispielsweise ein hohes Maß an Naturnähe sowie eine Gestaltung der Flächen, die dem Verhalten der jeweiligen Tierart entspricht. Auf ein solch ganzheitliches Konzept legt auch die Wilhelma in Stuttgart großen Wert. Das zeigt sich beispielsweise am neuen Elefanten-Außengehege, wo der Naturstein Travertin eine besonders wichtige Rolle spielt.

Der Travertin Sonderbuch harmoniert farblich hervorragend mit den Sandflächen. Der Stein stammt von der Schwäbischen Alb und wurde vom thüringischen Unternehmen Traco produziert, das auf über 100 Jahre Erfahrung in der Natursteingewinnung zurückblicken kann. Foto: Traco

In Form von großen Krustenplatten und Findlingen, die an ursprüngliche Felsen erinnern, prägt der Travertin das Landschaftsbild der Außenanlage. Michael Glück vom beauftragten Planungsbüro Glück Landschaftsarchitektur aus Stuttgart erklärt, das der Stein farblich hervorragend mit den Sand- und Erdflächen sowie den Bäumen korrespondiert. Dadurch entsteht ein homogenes Gesamtbild, das den Elefanten einen naturnahen Lebensraum bietet. Die Betonmauern wurden mit einer für das Projekt speziell entwickelten Rezeptur hergestellt. Dabei wurde auch gebrochenes Travertinmaterial als Zuschlagsstoff beigemischt, so dass auch hier die besondere Optik des Natursteinklassikers zur Geltung kommt.

Blöcke aus Travertin dienen Zoobesuchern als Sitzgelegenheiten. Ein Blickfang sind die gebrochenen Seitenflächen, die den ursprünglichen Charakter des Travertins zur Geltung bringen. Foto: Traco
Da sich Travertin als Gestaltungsmaterial vom Elefanten-Freibereich bis auf die Besucherterrasse erstreckt, entsteht ein harmonisches Gesamtbild, das auch für Zoogäste erlebbar wird. Bei der Herstellung der vielfältigen und technisch anspruchsvollen Elemente stellte Traco einmal mehr seine Kompetenz unter Beweis. Foto: Traco

Um die Wirkung und den Charakter des Steins auch für den Menschen erlebbar zu machen, setzte Glück auch auf der Besucherterrasse auf Travertin. 58 Sitzblöcke sind an beiden Seiten von Treppenläufen aus insgesamt 18 Blockstufen flankiert und sorgen dafür, dass sich das harmonische Gesamtbild nicht nur auf das Elefanten-Außengehege beschränkt. Die Blöcke besitzen glatte, geschnittene Oberflächen und dienen Besuchern als Sitzgelegenheiten. Die Seitenflächen hingegen sind, wie die Krustenplatten, gespalten, wodurch der ursprüngliche Charakter des Steins zur Geltung kommt.

Die Wilhelma liegt im Stadtteil Bad Cannstatt, wo Travertin eine große Tradition hat. Bis 2007 wurde er in Steinbrüchen gewonnen und findet sich deshalb auch im Zoo verstärkt wieder. Somit verleiht der Travertin nicht nur der Elefanten-Außenanlage eine homogene Erscheinung, sondern fügt sich auch als wiedererkennbares Element in den Zoologisch-Botanischen Garten der Wilhema und Bad Cannstatt ein. Der hier verwendete Travertin Sonderbuch stammt von der Schwäbischen Alb und wurde von Traco produziert. Das thüringische Unternehmen ist auf die Natursteingewinnung spezialisiert und blickt auf über 100 Jahre Erfahrung in diesem Bereich zurück. In mehr als einem Dutzend Steinbrüchen in ganz Deutschland werden jedes Jahr tausende Tonnen Travertin, Sandstein und Muschelkalk gewonnen.

Traco GmbH, www.traco.de

Eine Besonderheit stellen die Einfriedungen des Elefanten-Außengeheges dar. Diese bestehen aus Beton, dem aber Travertin beigemischt wurde. Dadurch kommt auch hier die spannende Optik des Natursteinklassikers zur Geltung. Foto: Traco 


Bislang wurden die zwei Gebäude des Mozarteums nur unzureichend miteinander verbunden. Foto: Andrew Phelp

Fassade

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Fachartikel

Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

Anzeige AZ-Artikel-728x250 R8

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8