24
Mai

Schulneubau von Behnisch Architekten

Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie

Außenraum

 

Behnisch Architekten haben einen differenziert gestaffelten Gebäudekörper geschaf-fen, der optisch durch ausgewogene Leichtigkeit besticht und sich mit seiner fließen-den, organischen Gestalt inmitten einer relativ heterogenen Umgebung präsentiert. Über das zentrale lassen sich alle weiteren Bereiche in den darüber liegenden Ebenen erreichen. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie
Behnisch Architekten haben einen differenziert gestaffelten Gebäudekörper geschaf-fen, der optisch durch ausgewogene Leichtigkeit besticht und sich mit seiner fließen-den, organischen Gestalt inmitten einer relativ heterogenen Umgebung präsentiert. Über das zentrale lassen sich alle weiteren Bereiche in den darüber liegenden Ebenen erreichen. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie


 

Die Stadt Filderstadt wollte im Stadtteil Bernhausen das Areal zweier benachbarter Schulen neu ordnen, architektonisch aufwerten und zugleich weiterentwickeln, auch um den Schulkomplex für einen Ganztagesbetrieb vorzubereiten. Das Konzept sah vor, die bestehende Gotthard-Müller Schule durch den Neubau einer Grund- und Gemeinschaftsschule zuerst zu ersetzen und anschließend rückzubauen. Außerdem sollten Erweiterungsflächen für die angrenzende Fleinsbachschule realisiert werden. Zum Einsatz kamen unter anderem farbige Spezialbeläge aus Kunststoff von Polytan.

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Für die Beschichtung der umlaufenden Terrassierung wurde Polytan hinzugezogen. Zum Einsatz kam der langlebige Allrounder PolyPlay SE in den Farben Lichtgrau und Perlweiß sowie in drei Gelbnuancen. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie

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Das Leitmotiv der architektonischen Gestaltung von Behnisch Architekten: ein lebendiger Schulcampus in einer angenehmen Umgebung für Lehrende und Lernende. Die Integration kooperativer und sozialer Lernstile wird durch verschiedene Lernumgebungen erreicht, die durch offen gestaltete Kommunikationsräume sowie individuell konfigurierte Klassenzimmer und Gruppenräume geprägt sind.

Über das zentrale Foyer mit Funktionsräumen und einer gemeinschaftlich genutzten Mensa lassen sich alle weiteren Bereiche in den darüber liegenden Ebenen erreichen. In den oberen Geschossen verzweigt sich das Gebäude architektonisch und funktional. Das über alle vier Etagen reichende und lichtdurchflutete Atrium bildet dabei das vertikale Zentrum. Von hier aus können sich die Schüler gut orientieren und finden fast intuitiv zu ihren Klassenräumen. Zudem gibt es auf jeder Etage einen kleinen Vorplatz – mit Nischen und Sitzgelegenheiten zum Verweilen oder Entspannen. Im dritten Obergeschoss befindet sich u.a. eine großzügige Terrasse, für die Bernhauser Schüler das Highlight schlechthin: hier kann der Unterricht – zumindest in den warmen Monaten – jederzeit im Außenraum stattfinden.

In Bernhausen überzeugt der einlagige Belag in vielerlei Hinsicht: So besitzt er eine glatte Oberfläche, dank seiner Wasserdurchlässigkeit trocknet er schnell ab und ist trotzdem jederzeit rutschsicher. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie
In Bernhausen überzeugt der einlagige Belag in vielerlei Hinsicht: So besitzt er eine glatte Oberfläche, dank seiner Wasserdurchlässigkeit trocknet er schnell ab und ist trotzdem jederzeit rutschsicher. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie

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Entstanden ist ein differenziert gestaffelter Gebäudekörper, der optisch durch ausgewogene Leichtigkeit besticht und sich mit seiner fließenden, organischen Gestalt formvollendet inmitten einer relativ heterogenen Umgebung präsentiert. Die harmonisch verlaufenden und in der Höhe gestaffelten horizontalen Linien sowie die umlaufende Terrassierung nehmen dem Bau jegliche Wucht. Innerhalb der Fassade dienen gelochte farbige Metallplatten als Verkleidung, die außerdem die geschwungene Form des Baukörpers nachzeichnen.

Eine Holz-Aluminium-Konstruktion als Fassade mit opaken Holzelementen spiegelt die Idee einer offenen Lernlandschaft. Stahlgeländer mit Netzstrukturen und detaillierte Einbauten aus Holzwerkstoffen sorgen für einen Kontrast zu den Linoleum- und Teppichböden in den Fluren und Klassenräumen. Als gemeinschaftsfördernde Landschaftselemente dienen ineinander übergehende Freiräume, Schulhöfe mit Bepflanzungen und einem Spielplatz sowie die „Agora“, ein abgesenkter Tiefhof mit einladenden Sitzstufen, der auch als Freilichttheater genutzt werden kann.

Auf dem Spielplatz kam der Fallschutzboden PolyPlay FS von Polytan zum Einsatz. Der stoßdämpfende Belag ist dabei besonders pflegeleicht und schützt dank seiner dämp-fenden Wirkung vor Verletzungen – beispielsweise bei Stürzen. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie
Auf dem Spielplatz kam der Fallschutzboden PolyPlay FS von Polytan zum Einsatz. Der stoßdämpfende Belag ist dabei besonders pflegeleicht und schützt dank seiner dämpfenden Wirkung vor Verletzungen – beispielsweise bei Stürzen. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie

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Neben der durchdachten Gestaltung der räumlichen Strukturen haben Behnisch Architekten die Schule vor allem als sinnlich wahrnehmbares Gebäude geplant. Um den einzelnen Lernbereichen eine unverwechselbare Eigenständigkeit zu verleihen, setzten sie auf eine individuelle Farbgebung der Wandflächen, wobei die Farben nicht nur die jeweiligen Klassenstufen markieren, sondern intensive Orange-, Gelb-, Grün- und Erdtöne auch für eine lebendig-anregende Stimmung sorgen.

Für die Beschichtung der umlaufenden Terrassierung wurde Polytan hinzugezogen, der Spezialist für Kunstrasensysteme und Sport-Kunststoffbeläge insbesondere im Outdoorbereich. Zum Einsatz kam hier der langlebige Allrounder PolyPlay SE, der für Spielfelder und Anlagen im Schulsport, Ballsport und für Freizeitaktivitäten entwickelt wurde. In Bernhausen überzeugt der einlagige Belag in vielerlei Hinsicht: So besitzt er eine glatte Oberfläche, dank seiner Wasserdurchlässigkeit trocknet er schnell ab und ist trotzdem jederzeit rutschsicher. Weitere Vorteile sind der hohe Verschleißschutz und ein geringer Pflegeaufwand – sowie natürlich seine Farbigkeit, die sich in das Gestaltungskonzept von Behnisch Architekten einpasst. Verlegt wurde er in den Farben Lichtgrau und Perlweiß sowie in drei Gelbnuancen.

In Bernhausen ist die die Oberfläche in drei Farben und unterschiedlichen Dicken zwischen 42 und 122 mm ausgeführt – abgestimmt auf die jeweilige Fallhöhe der Spielgeräte. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie

In Bernhausen ist die die Oberfläche in drei Farben und unterschiedlichen Dicken zwischen 42 und 122 mm ausgeführt – abgestimmt auf die jeweilige Fallhöhe der Spielgeräte. Bildnachweis: David Matthiessen Fotografie

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Auf dem oberhalb der Agora angelegten Spielplatz kam zudem der Fallschutzboden PolyPlay FS von Polytan zum Einsatz. Der stoßdämpfende Belag bietet eine saubere und sichere Lösung für verschiedene Anwendungsgebiete, meist sind es Spielplätze und Freizeitparks. Der schu?ttbeschichtete, wasserdurchlässige Belag ist dabei besonders pflegeleicht und schützt dank seiner dämpfenden Wirkung vor Verletzungen – beispielsweise bei Stürzen –, optimale Witterungs- und Verrottungsbeständigkeit garantieren zudem eine hohe Lebensdauer und geringe Wartungskosten. In Bernhausen ist die die Oberfläche in drei Farben und unterschiedlichen Dicken zwischen 42 und 122 mm ausgeführt – abgestimmt auf die jeweilige Fallhöhe der Spielgeräte.

Die Fertigstellung der Gotthard-Müller Schule erfolgte 2020, im September wurde das Gebäude bezogen.

https://www.polytan.de, https://wemakesport.polytan.de


Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

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