30
Nov

Sandwichdämmung

Hochbau

 

Die bandartig geschwungene Fassade des Arbeitgeberverbandgebäudes der HessenChemie in Wiesbaden ist umhüllt mit einem homogen durchgefärbten, mineralhaltigen Werkstoff namens »Plexiglas Mineral«. Damit lassen sich geschosshohe, verformte, individuell gefräste oder auch bedruckte Elemente realisieren.

Zusammen mit dem neu entwickelten Dämmstoff »Calostat«, der auf Siliziumoxid basiert, sind weitere Möglichkeiten gegeben: Das Unternehmen Evonik präsentierte erstmals ein Fassadenelement, das einen Kern des Hochleistungswärmedämmstoffs »Calostat« mit einer Deckschicht aus Plexiglas Mineral verbindet und Gestalt und Funktionalität vereint.

Mit dem effizienten Sandwichelement lässt sich nach Unternehmensangaben bereits bei einer Aufbaudicke unter 15 Zentimeter der Passivhausstandard erreichen – eine neue Antwort auf die steigende Nachfrage nach einer gleichzeitig energieeffizienten und schlanken Bauweise. »Calostat« ist nach DIN EN 13501-1 und DIN 4102 der Baustoffklasse A (nicht brennbar) zuzuordnen. Bemerkenswert ist die hohe Dichte von 165 kg/m3. Das Leichtbauelement ist ökologisch unbedenklich und beinhaltet weder Fungizide, Algizide noch Pestizide. Es verhält sich reaktionsneutral zu anderen Verbundwerkstoffen, ist resistent gegen Umwelteinflüsse wie Schimmelbildung sowie fogging-frei und recyclingfähig.

Evonik Industries, www.evonik.de


Der Elisenhof München wurde nach Plänen des Münchner Architekten Herbert Kochta erbaut. Für die Deckengestaltung wurde eine Metalldecke gewählt. Bildquelle: Taim

Fachartikel

Mit nur zwei Systemen löst der Anbieter hochwertiger Fassadenkeramik aus Weroth im Westerwald nahezu jede Herausforderung für individuelle Architektur. Foto: Marc Detiffe

Fassade

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