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Mo, Mai

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Empfangs- und Bürogebäude von Wilford Schupp Architekten

Fassade

Das neue Empfangs- und Bürogebäude in der Sto-Firmenzentrale in Stühlingen wurde im Nullenergiestandard errichtet 

Der im August 2016 fertiggestellte Neubau eines Empfangs- und Bürogebäude von Sto, geplant von Wilford Schupp Architekten, ist ein weiterer Baustein des im Jahr 1993 von Michael Wilford & Partners, London/Stuttgart, erstellten Masterplans, der das Sto-Areal am Hauptstandort Stühlingen anhand zweier Achsen strukturiert. Diese werden an einem zentralen Punkt zusammengeführt – dort, wo ein ovaler, an den für das Unternehmen charakteristischen gelben Eimer erinnernder Kubus steht. An dieses markante, viergeschossige Empfangsgebäude, das im Erdgeschoss ein großzügiges Foyer und in den oberen Geschossen Besprechungs- und Gemeinschaftsräume sowie eine Dachterrasse präsentiert, ist ein viergeschossiger, 16 x 58 Meter großer Gebäuderiegel angeschlossen, der offene Bürolandschaften für bis zu 150 Mitarbeiter auf den drei oberen Etagen und ein Datacenter im Untergeschoss beherbergt. Bei den beiden Bauwerken handelt es sich um Stahlbeton-Konstruktionen, deren Untergeschosse als Weiße Wanne umgesetzt wurden.

Die schwarze Glasfassade ist im Süden mit Photovoltaikpaneelen bestückt

Auf der Rückseite verläuft der Gebäuderiegel parallel zur 2003 errichteten »Just-in-Time-Produktion«
Der Natursteinboden im Foyer stammt aus firmeneigenen Steinbrüchen

Schon während der Planungsphase war das Gebäude mit dem Vorzertifikat in Gold, der damals höchstmöglichen Auszeichnung, bedacht worden. Nach zweijähriger Bauphase erreichte es den Platin-Standard – die höchste Auszeichnung, die bislang erst wenigen Bürogebäuden in Deutschland verliehen wurde. Damit würdigt die DGNB die Nachhaltigkeit des Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus. Bei der Bewertung werden die Themenfelder Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Qualität, Technik sowie Planungs- und Bauprozess bewertet. Zudem fließen die Standortqualität, der Einsatz gesundheits- und umweltverträglicher Baustoffe, Barrierefreiheit und die Flexibiliät hinsichtlich Technik und Raumeinteilung mit ein.

In den oberen Geschossen des Empfangsgebäudes liegen großzügige Besprechungsräume. Die dort verarbeiteten Wand- und Deckenbeschichtungen enthalten ebenso wie die Sto-Innenprodukte in allen anderen Räumen keine Konservierungsmittel


Foto: Branko Srot – stock.adobe.com

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Foto: Bundesverband Gebäudegrün

Fachliteratur

Eine außergewöhnliche Dachkonstruktion wurde für das Estadio Santiago Bernabéu geplant, die in maßgeschneiderter Präzisionsarbeit von der Koblenzer Firma Kalzip realisiert wurde. Foto: shutterstock / DIEZ DE FIGUEROA

Fassade

Die Gebäudehülle als Minikraftwerk: Beim Drees & Sommer-Neubau OWP 12 wurden auf knapp 700 Quadratmetern Fassadenfläche bauwerkintegrierte PV-Elemente umgesetzt. Foto: Jürgen Pollak

Fassade

Foto: Franz Kimmel

Dach

Andrea Gebhard ist Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Partnerin im Büro mahl·gebhard·konzepte und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Foto: Laurence Chaperon

Premium-Advertorial

Von beiden Seiten nutzbar: Das HELIOS beta System. Bildquelle: T.Werk GmbH

Gebäudetechnik

Mit der Showcase Factory wurde ein wirksames bauliches Zeichen nach innen wie auch nach außen gesetzt. Fotograf Olaf Mahlstedt

Projekte (d)

Bildquelle: Brigida Gonzalez

Projekte (d)

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