09
Dez

Das Fenster als Staubsauger

Fassade

 

Kaum etwas wird so heftig diskutiert wie das Thema ‚Feinstaub’. Die Zahl von Allergikern und Asthmatikern erhöht sich jährlich. Ultrafeinstäube stehen sogar im Verdacht, Krankheiten wie Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes, Parkinson oder sogar Krebs auszulösen. Die Neu-Entwicklung von BAYERWALD in Zusammenarbeit mit der Firma Mursall GmbH klingt wie Zauberei, ist aber nur Chemie.

bayerwald fenster nanotechnologie 2

Auf die Oberfläche des Fensterglases wird eine Beschichtung aufgesprüht, die sich nach einem 24-stündigen Aushärteprozess untrennbar mit dem Glas verbindet und gänzlich unsichtbar ist. Durch einen photochemischen Prozess werden Staubteilchen quasi magnetisch vom Fenster angezogen, an der Scheiben-Oberfläche gebunden, um irgendwann auf den Boden zu fallen, wo sie einfach weggesaugt oder -gewischt werden können. Alles, was es braucht, um diesen Prozess anzustoßen, ist Tages- oder Kunstlicht von mehr als 1000 Lux, es ist keinerlei weitere Energie nötig. Die Beschichtung hält für immer und wird auch durch putzen, etc. nicht beeinträchtigt.

Da BAYERWALD über eine eigene ISO-Fertigung verfügt, in der das Glas mit nanoenergy behandelt werden kann, war das Unternehmen prädestiniert, diesen neuen Herstellungsprozess zu implementieren, exklusiv am Markt anzubieten und seinem Premium-Gedanken damit Rechnung zu tragen. Der Endkunde könne mit einem Aufpreis auf das normale Fenster unter 20 Prozent rechnen – gewinnt allerdings einen Mehrwert an Lebens- und Wohlfühlqualität, der sich nicht in Zahlen messen lässt.

Für Allergiker und Asthmatiker wird Lüften im Sommer nicht mehr zum Problem, denn auch Pollen können mittels der neuen Fenster aus der Luft ausgefiltert werden. Insgesamt wird die Feinstaubbelastung in Innenräumen bis zu 60 Prozent reduziert, teilt das Unternehmen mit.

BAYERWALD, www.bayerwald.com

 


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