20
Mai

Neues transparentes Textilbau-Gewebe

Transparente Walkway Überdachung mit STFE am Flughafen Istanbul. Bildquelle: Onart/Serge Ferrari

Fassade

 

Im Laufe der Jahre hat die Serge Ferrari Gruppe mit ihren Materialien für die erfolgreiche Umsetzung vieler Leuchtturmprojekte im Membranbau auf der ganzen Welt beigetragen. Ihre flexiblen Verbundmembranen sorgen dabei für eine erhebliche Gewichtsreduzierung der Konstruktionen und eröffnen durch eine fast beliebig definierbare Formgebung vielfältigste Gestaltungsoptionen. Flexible Materialien, die sich durch besonders leistungsstarke technische Eigenschaften auszeichnen, ermöglichen so Architekten, Gebäude mit sehr kreativen Geometrien zu konzipieren. Um im Membranbau auch transparente Lösungen umsetzen zu können, die eine exzellente mechanische und ästhetische Beständigkeit erfüllen, hat die internationale Unternehmensgruppe die neue transparente Textilbaumembran STFE (Structural Transparent Fluorid Envelope) entwickelt.

Transparente Walkway Überdachung mit STFE am Flughafen Istanbul. Bildquelle: Onart/Serge Ferrari
Transparente Walkway Überdachung mit STFE am Flughafen Istanbul. Bildquelle: Onart/Serge Ferrari

Transparenz mit Leichtbau-Vorteil

STFE ist die erste flexible Verbundmembran, die einen Transparenzgrad erreicht, der nur von Glas oder Polycarbonat übertroffen wird. Materialien, die jedoch in der Herstellung um ein Vielfaches energieintensiver sind und sehr viel massivere und schwerere Tragekonstruktionen erfordern. Bei der neuen Lösung von Serge Ferrari reicht nun eine einzige Lage aus, um eine Überdachung oder Fassadenbekleidung auszubilden. Dabei wird die große Herausforderung gemeistert, außergewöhnliche mechanische Beständigkeit, Flexibilität für die Formgebung und Transparenz mit einer hohen Lichtdurchlässigkeit (mehr als 50 %) in Einklang zu bringen.

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Hohe Transparenz bei gleichzeitig exzellenter Belastungsfähigkeit

STFE ist ein bisher einzigartiges Gewebe aus Polyacrylatfasern mit sehr hohem Öffnungsgrad (50 bis 60 % Offenheit), das mit einer transparenten Beschichtung versehen ist. Durch die großen Abstände der Einzelfäden ist der Gewebeträger nur im Nahbereich sichtbar und erscheint sonst als homogene, transparente Fläche.

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Damit entsteht ein Material, das flexibel und leicht zu formen ist und trotzdem eine sehr hohe Transparenz besitzt. Außerdem ist es sehr widerstandsfähig gegen mechanische Beanspruchung, aber auch sehr einfach in der Verarbeitung und Installation. Mit diesen Eigenschaften erfüllt STFE viele Voraussetzungen für architektonische Lösungen, die auf hohe Kreativität und Nachhaltigkeit beim Bauen setzen.

Für vielfältigste Anwendungen

Durch die Transparenz und hohe mechanische Beständigkeit ist dieses neue Material prädestiniert für Fassaden und Überdachungen und dies auch für sehr große Spannweiten. Beispielhaft zu nennen sind hier Aufenthalts- und Wartebereiche sowie Gangways in Verkehrsbauten, Atrien und Lichthöfe in Einkaufszentren, Verwaltungs- und Hotelbauten, Stadionüberdachungen sowie Gebäude für Freizeit und Tourismus, Zoos, Landwirtschaft und botanische Gärten.

Eigenschaften

- Vielseitigkeit: Flexibilität und große Freiheit für die architektonische Formgebung
- Geringes Gewicht (900g/m2): zehnmal leichter als herkömmliche Glas-/Stahl-Lösungen
- Hohe mechanische Bruchfestigkeit: 8 t/m, was auch sehr große Spannweiten ermöglicht
- Hohe Lichtdurchlässigkeit (50%): für eine optimale Sicht nach Außen und hohe Durchlässigkeit von natürlichem Licht (auch als Voraussetzung für optimales Pflanzenwachstum)
- Hoher Brandschutz: Euroklasse B-s1,d0
- Einfache Installation und Konfektionierung (HF-verschweißbar, keine Spannseile oder aufblasbare Luftkissen mit zusätzlicher Energiezufuhr für die Spannung erforderlich)
- Hervorragende Alterungsbeständigkeit Alterungstests durch unabhängige Labors haben eine Haltbarkeit von über 30 Jahren bestätigt.


Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

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