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Di, Dez

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Alter Milchhof Pforzheim: Erfolgreiches Modellprojekt zur urbanen Nachverdichtung

Mit seiner dynamischen Fassadengestaltung und auffallenden Farbgebung setzt das Ensemble des „Alten Milchhofs“ einen markanten städtebaulichen Akzent. Foto: Markus Guhl

Fassade

 

Das Quartier „Alter Milchhof“ am Rande der Pforzheimer Innenstadt ist ein zeitgemäßes Beispiel für urbane Nachverdichtung. Auf dem rund 3.680 m² umfassenden Areal der ehemaligen Milchzentrale realisierte die Wohnungsbaugenossenschaft Pforzheimer Bau und Grund in Kooperation mit Sacker Architekten GmbH ein facettenreiches Ensemble: 66 Zwei‑ und Drei‑Zimmer-Wohnungen, drei Gewerbeeinheiten sowie eine Kindertagesstätte mit begrünten Frei‑ und Spielflächen. Ergänzt wird die architektonische Gestaltung durch eine automatisierte Sonnenschutzsteuerung von Somfy, die zur Energieeffizienz beiträgt.

Historische Identität trifft moderne Architektur

Das elfgeschossige Punkthaus bildet den städtebaulichen Höhepunkt des Ensembles. Seine markante Optik – geprägt durch rote Sichtbetonfertigteile und faserzementverkleidete Wandpaneele – nimmt Bezug auf die industrielle Vorgeschichte des Standorts. Diese Materialwahl erinnert an die Zeit, als Beton verborgen blieb; heute gibt er dem Bauwerk eine rohe Wertigkeit und verbindet Vergangenheit und Gegenwart städtebaulich.

Die lichtdurchfluteten Innenräume sind überwiegend barrierefrei gestaltet. Foto: Markus Guhl
Die lichtdurchfluteten Innenräume sind überwiegend barrierefrei gestaltet. Foto: Markus Guhl

Nutzungsmix und Gemeinschaft heute

Drei Baukörper, verbunden durch ein zweistöckiges Sockelgeschoss, umrahmen einen begrünten Innenhof als gemeinschaftlichen Begegnungsraum. Bewohnerinnen und Bewohner erreichen ihre Wohnungen ebenerdig über den Hof, der mit Sitzgelegenheiten auf Aufenthaltsqualität setzt.

Das integrierte Pflegeheim „Pflegestift“, die Betreuungseinrichtung der Arbeiterwohlfahrt und die Kindertagesstätte „Rasselbande“ schaffen einen generationenübergreifenden Kern – ein Modell, das städtische Gemeinschaft von Jung bis Alt fördert und zugleich die räumliche Nähe zur Innenstadt optimal nutzt.

Für effektiven Sicht- und Sonnenschutz sorgt eine flexible Systemlösung von Somfy. Das steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern vor allem auch die Energieeffizienz. Foto: Markus Guhl
Für effektiven Sicht- und Sonnenschutz sorgt eine flexible Systemlösung von Somfy. Das steigert nicht nur den Wohnkomfort, sondern vor allem auch die Energieeffizienz. Foto: Markus Guhl

Energieeffizienz und dynamische Sonnenschutztechnik

Die drei Neubauten erfüllen die Energieeffizienzklasse 55 und sind an das zentrale Fernwärmenetz angeschlossen. Großzügige Fassaden mit Südcampus und Loggien verlangen nach intelligentem Sonnenschutz. Realisiert wurde hierfür das modulare System animeo IB+ TouchBuco von Somfy. Jede Gebäudeeinheit verfügt über eine eigene Steuerzentrale mit Wetterstation, die bis zu acht Fassadenzonen unabhängig verwaltet. Im Sommer wehren automatisierte Raffstoren übermäßige Hitze ab, im Winter lässt das System passive Sonneneinnahme zu – und verbessert so die Energiebilanz.

Auch ohne spezielle Vorkenntnisse ermöglicht die Sonnenschutzzentrale Somfy TouchBuco ein einfaches und intuitives Management des Sonnenschutzes verschiedener Fassaden. Foto: Somfy
Auch ohne spezielle Vorkenntnisse ermöglicht die Sonnenschutzzentrale Somfy TouchBuco ein einfaches und intuitives Management des Sonnenschutzes verschiedener Fassaden. Foto: Somfy

Sicherheit und individuelle Steuerungsmöglichkeiten

Brandschutz und Sicherheit sind integriert: Im Notfall öffnet ein BMZ‑Eingang alle Behänge automatisch, um Fluchtwege freizugeben; Windsensoren schützen bei Sturm. Die Bewohner können jedoch jederzeit manuell per Smoove Uno IB+ eingreifen. Gewerbliche Fassaden in den Sockelgeschossen sind mit REG‑Motoren und 6‑fach‑Aktorik ausgestattet, die sich nach definierten Zeitplänen steuern lassen. Eine integrierte Rückfallautomatik stellt den Betrieb nach manueller Bedienung sicher und respektiert bei Bedarf die Zeitumstellung.

Falls ein Windalarm vorliegt und keine manuelle Bedienung möglich ist, zeigen die Motorsteuergeräte Smoove Uno IB+ dies an. Foto: Somfy
Falls ein Windalarm vorliegt und keine manuelle Bedienung möglich ist, zeigen die Motorsteuergeräte Smoove Uno IB+ dies an. Foto: Somfy

Planung, Ausführung und technisches Feedback

Die Planung legte großen Wert auf Flexibilität und Nachrüstbarkeit: Zonen der Sonnenschutzsteuerung können bei Bedarf erweitert oder umprogrammiert werden. Das System „animeo IB+“ überzeugt durch intuitive Bedienung, einfache Einrichtung und modulare Skalierbarkeit. Laut Roland Bischoff von ELOTEC Elektro Gellert GmbH in Pforzheim ist automatischer Sonnenschutz heute Standard im modernen Wohnungsbau: „Die Installation und Inbetriebnahme verliefen reibungslos – auch dank professioneller Begleitung durch das Somfy‑Objektteam.“

Fazit

Der Alte Milchhof demonstriert überzeugend, wie historische Bezüge und zeitgemäße Architektur zu einem lebendigen Stadtraum kombiniert werden können. Die städtebauliche Setzung, der Nutzungsmix und die technologische Ausstattung leisten zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur sozialen Dynamik. So bildet der Quartiersbau ein Muster für moderne Nachverdichtung in innerstädtischer Lage, ohne auf emotionales Wohngefühl zu verzichten.


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