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Jan

Akzente im Modezentrum

Türen+Tore
Das vom Schweizer Büro HHF Architects entworfene »Labels 2« erweitert das Modezentrum in Berlin um weiteren Platz für Showrooms'

Nachdem mit »Labels 1« 2006 in einem historischen Industriegebäude der Grundstein für ein Modezentrum an der Spree gelegt wurde, wurde im Januar 2010 der Neubau für »Labels 2« entstanden. Das Konzept, zahlreiche verschiedene Modemarken an einem Ort zu vereinen, erwies sich als äußerst erfolgreiche Strategie.

Die acht Showrooms des ersten Gebäudes, für das ein Lager aus dem Jahr 1913 aufwändig saniert wurde, waren in kurzer Zeit an namhafte Modelabels vermietet. Mehr Platz musste her. Auf fünf Geschossen stehen nun im »Labels 2« weitere 8.500 Quadratmetern für neue Showrooms zur Verfügung. Außen nimmt der Entwurf des Schweizer Büros HHF Architects den industriellen Charakter des benachbarten Altbaus auf. Innen setzen stumpf einschlagende Feuerschutztüren von Hörmann Akzente.

Der Entwurf von HFF Architects ist das preisgekrönte Ergebnis eines internationalen Architekturwettbewerb unter der Jury der Berliner Architekten Petra Kahlfeldt und Matthias Sauerbruch sowie Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Bezirksbürgermeister Dr. Franz Schulz.

Vorgehängte Fassaden-Elemente am »Labels 2« erweitert das Modezentrum in Berlin um weiteren Platz für Showrooms'
Durch ihr stumpf in die Blockzarge einschlagendes Türblatt ergeben die »STS«-Türen von Hörmann eine optisch durchgängige Fläche. Integrierte Obentürschließer reduzieren aufgesetzte Teile auf ein Minimum'
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Gestalterisches Grundelement von »Labels 2« sind Sinusformen, die sich am augenfälligsten an der Fassade finden. Die vor die thermische Fassade gehängten Beton-Fertigteile nehmen die äußere Form des benachbarten »Labels 1« auf. Auf diese Weise zitieren HHF Architects die Form des benachbarten Bestands und stellen eine Verbindung zum städtischen Umfeld her. Das Thema wird auch an der Treppe in der Verteilerzone fortgesetzt. Im Grundriss weist auch die Wendeltreppe sinusförmige Aussparungen auf.

Der Eingangsbereich wird durch die markante Wendeltreppe, deren Grundriss ebenfalls sinusförmige Aussparungen aufweist, geprägt. Links ergeben die drei Zugänge zum Treppenhaus, zum Fahrstuhl und zum Sanitärbereich und die Quadrate darüber ein Ensemble'

Das untere der fünf Stockwerke fungiert als Plaza und beheimatet eine Veranstaltungshalle, ein Restaurant und eine Lounge. In den vier oberen Stockwerken finden zahlreiche kleinere Shops Platz. Der Raum wird durch die tragenden Sichtbeton-Wände strukturiert, die von den typischen Sinuskurven unterbrochen werden. Dem industriellen Charakter des Baus folgend, wählte HHF bewusst Sichtbeton und verzichtet auf eine Verschalung der Leitungen sowie der Be- und Entlüftung.

Leichtbauwände teilen die Geschossflächen für die Mieter weiter individuell auf. Erschlossen werden die Geschosse durch eine Verteilerzone mit einem Aufzug und einer markanten schwarzen Wendeltreppe im nordöstlichen Gebäudeteil.

Für die Türen in den Verteilerzonen, die das Treppenhaus brandgeschützt absichern, fand HHF eine eigene Formensprache. Im Erdgeschoss gab die Brandschutzplanung eine Rauchgasdruckanlage vor, für die im Erdgeschoss ein quadratisches Lüftungsgitter vorgesehen werden musste. Dieses Quadrat wurde in die Gestaltung der Verteilerzonen jedes Geschosses einbezogen und mit den drei Türen zu Treppenhaus, Sanitärbereich und Fahrstuhl zu einem Ensemble von Quadraten und Rechtecken vereint.

Die markante Wendeltreppe im Eingangssbereich'

Hauptanforderung des Büros an die Türelemente war – neben ihrer Feuerbeständigkeit (T30) –, die optische Durchgängigkeit. Daher fiel die Wahl der Architekten auf »STS«-Türen von Hörmann. Ihr Türblatt ist stumpf einschlagend, ergibt also mit der Zarge eine bündige, optisch durch-gängige Fläche. Die in die Zarge integrierten Obentürschließer reduzieren die aufsitzenden Teile weiter. Für den Türdrücker kam ein Kurzschild aus poliertem Edelstahl zum Einsatz. Blockzarge und Türen wurden in der Öffnung im Sichtbeton montiert und bauseitig wie die Fahrstuhltür in Anthrazit lackiert. Mit Hilfe der »STS«-Türen ergeben die drei Rechtecke zum Sanitärbereich, zum Treppenhaus und zum Fahrstuhl ein harmonisches Gesamtbild.

Hörmann KG, www.hoermann.com
Fotos: Hörmann

Das Nürnberger Rathaus wurde zwischen 1616 und 1622 errichtet. Allerdings erlitt es während des Zweiten Weltkriegs starke Beschädigungen. Heute beherbergt es eine Touristenattraktion. Bildquelle: Hoba

Türen+Tore

Foto: Martina Carantani - Francesca Brambilla Comunicazione / KEIMFARBEN

Unternehmen

Mit schlanken Pfahlkonstruktionen löst RPBW die gigantischen Volumina des Hotels Andaz und der Wohntürme, die sich bis zu 65 Meter oberhalb der Piloti erheben, optisch auf. Die mit iGuzzini realisierte Außenbeleuchtung von podpod design unterstützt diesen Effekt. Bildquelle: Friedrich Michael Jansenberger

Außenraum

Das einzige Isolierglas, das es schusshemmend und gebogen gibt, ist sedak isosecure. Bild: sedak

Fassade

SWISS KRONO OSB/3 sensitiv EN300 für besonders sensible Bereiche wie Kitas oder Schulen. Bildnachweis: SWISS KRONO | Foto: Jan Meier

Hochbau

In den österreichischen L’Osteria-Restaurants spielt die Allgemeinbeleuchtung eine große Rolle, denn sie soll die Wohlfühlatmosphäre unterstützen. Für seine Spy-Stromschienenstrahler hat Delta Light daher eine Softdim-Variante entwickelt, die auf 1.800 K gedimmt werden kann. Bildquelle: L’Osteria Österreich

Design+Oberfläche

Die Hybrid-Leuchte Zoover von Delta Light, die auch für gute Raumakustik sorgt, erscheint aus verändertem Blickwinkel in einem anderen Licht. Je niedriger die Augenhöhe, umso mehr wird die diffuse Lichtscheibe zunächst als Sichel und schließlich in ihrer ganzen Form wahrgenommen. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Mit großer Sonnenterrasse aus Cedral Dielen lädt das Eventboot ‘Herz Ahoi‘ zu privaten Feiern und Firmenmeetings auf dem Wannsee ein. Foto: HGEsch Photography

Außenraum

Ilot Queyries verbindet selbstbewusste Präsenz mit facettenreicher Formensprache. Der Wohnkomplex bettet sich als neuer Orientierungspunkt in die Umgebung ein und interpretiert die Bautraditionen von Bordeaux auf zeitgenössische Art. Quelle: agrob-buchtal.de / Ossip Architectuurfotogr. Rotterdam

Projekte (d)

Ostansicht Ausfahrt Fahrzeughalle und Ausfahrt. Bild: MRP Studio, Michael Renner

Projekte (d)

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