18
Dez

Stadt im Wandel: Französisches Viertel Tübingen

Fachliteratur

Französisches Viertel Tübingen

Das Französische Viertel in Tübingen gilt international als herausragendes Beispiel für einen Städtebau, der nicht nur auf Mischungsnutzung und kleinteilige Parzellierung setzt, sondern auch den öffentlichen Raum zum gemeinsamen Aufenthaltsbereich macht. Entstanden ist das Französische Viertel auf dem Areal der 1990 von den französischen Streitkräften geräumten ehemaligen Hindenburg-Kaserne im Südosten der Universitätsstadt. Ab 1993 begann die bauliche Konversion des Gebietes, basierend auf einem Masterplan des Stuttgarter Planungsbüros Lehen 3, der alle militärisch umzunutzenden Zonen der Tübinger Südstadt umfasst und einen städtebaulichen Entwicklungsbereich definierte.

Obwohl das Quartier regelmäßig von unterschiedlichsten Gruppen besucht wird, gab es bislang keine Dokumentation zu den Hintergründen des städtebaulichen Konzeptes. Mit dem kompakten Begleiter, der im Stadtwandel-Verlag erschien, steht nun endlich ein Kompendium zur Verfügung – hosentaschengängig und zum kleinen Preis der ideale Begleiter durch das Viertel. Mit seinen »HotSpots« werden dazu exemplarische Bereiche, Bauten und Plätze beschrieben und per Plan verortet.

Aus erster Hand präsentiert Andreas Feldtkeller, der »Vater« des neuen Tübinger Städtebaus, warum das Französische Viertel zu dem wurde, was es heute ist. Gabriele Steffen, damals Baubürgermeisterin, beschreibt die soziale Komponente und Durchmischung des Quartiers. Günther Thöne betrachtet die verkehrliche Situation, die sich nicht immer so darstellt, wie ursprünglich intendiert. Da nicht Großinvestoren, sondern kleine Baugemeinschaften das Rückgrat der Neubau- und Sanierungsvorhaben bilden, beleuchtet Matthias Gütschow, Architekt und Projekentwickler, die besonderen Chancen des gemeinschaftlichen Bauens. Dass dies alles nicht ohne den klaren kommunalen und politischen Willen funktioniert, zeigen Baubürgermeister Cord Soehlke und Uwe Wulfraht in ihren Beiträgen – mitsamt Erfahrungen und Übertragungen in andere Quartiere. Eine chronologische Zusammenfassung der Geschichte listet die wichtigsten Eckpunkte auf.

Für die Redaktion und die Koordination des prominenten Autorenteams waren Matthias Gütschow und Armin Scharf zuständig, beide leben und arbeiten im Französischen Viertel. Die reiche Bebilderung basiert auf aktuellen Fotos, die mehrheitlich Armin Scharf erstellte. Das über rund zwei Jahre laufende Projekt wurde von verschiedenen Sponsoren unterstützt.

Tübingen: Französisches Viertel | Stadt im Wandel Nr. 15
68 Seiten, Paperback DIN A6, mit zahlreichen Abbildungen, 5 Euro
Stadtwandel Verlag, Regensburg 2014, ISBN 978-3-86711-228-4


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Das Velux Flachdach-Fenster FLACH-GLAS macht seinem Namen alle Ehre.

Hersteller-Advertorial

Der VELUX Tageslicht-Spot erzeugt eine gleichmäßige Lichtverteilung in Räumen, die nicht über Fenster belichtet werden können - auch unter dem Flachdach.

Hersteller-Advertorial

In baulichen Denkmälern, historischen Gebäuden und Museumsbauten kommen aufgrund des Denkmalschutzes und weiterer baulicher Besonderheiten häufig Sonderlösungen zum Einsatz – auch im Bereich der Funktionstüren. Konkrete Lösungsansätze für diese Fälle gehen aus der europäischen Produktnorm aktuell jedoch noch nicht hervor. Foto: Achim Kleuker

Fachartikel

GM RAILING UNI ist eine Erweiterung der GM Railing-Reihe. Diese zeichnet sich durch einen hohen Grad an Vorfertigung aus und durch eine einfache Montage.

Fassade

Das dreigeschossige, hochwertige Bürogebäude bietet Platz für aktuell 30 Mitarbeiter. Foto: Brüninghoff

Hochbau

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass der Isokorb die allgemein gültigen europäischen Anforderungen erfüllt. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Hochbau

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen