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Dez

Heimspiel mit globalen Playern auf der EXPO 2015 in Mailand

Beleuchtung

Selbstverständlich: der experimentell geprägte italienische Pavillon (Nemesi & Partners) erstrahlt im iGuzzini Licht. Da er seinen Standort auch nach der Expo behalten wird, wurde eine energieeffiziente Lichtanlage von langer Lebensdauer benötigt, die mit der ausschließlichen Verwendung von LED Leuchten realisiert wurde. Foto: Paolo Carlini 

Wie ein Who-is-Who lesen sich die Namen der Architekten, deren Pavillons mit iGuzzini Beleuchtungslösungen bestückt sind. Foster + Partners, die den Expo Pavillon der Vereinigten Arabischen Emirate projektiert haben, Daniel Libeskind, der dem Pavillon des chinesischen Bauunternehmens Vanke seine unverkennbare Signatur verliehen hat und Nemesi & Partners, die den Palazzo Italia als experimentelle Skulptur geprägt haben. Auch im französischen und im Deutschen Pavillon, deren Beleuchtungskonzepte von Licht Kunst Licht resp. weißpunkt und purpur geplant wurden, beleuchten Lösungen des italienischen Anbieters für Architekturbeleuchtung die Ausstellungen.

Fünf an Masten montierte MaxiWoody Leuchten lassen den mit glasierten Ziegeln belegten Pavillon, den Daniel Libeskind für die chinesische Bauunternehmung Vanke entworfen hat, in ihrem Licht funkeln und changieren. Bei der Formgebung hatte sich der Architekt von dem heiligen Berg Chinas, dem Huan Shan, inspirieren lassen. Foto: Hufton & Crow

Unter dem Expo Motto »Feeding the planet, energy for life« bildet der französische Pavillon, den Anouk Legendre und Nicolas Desmazière, XTU, als Sieger eines 2014 von FranceAgriMer ausgeschriebenen Designwettbewerbs entworfen haben, die Idee der französischen Markthalle ab, die verschiedenste Stände unter einem Dach beherbergt. Doch das in seiner Form von dem hexagonalen Grenzverlauf Frankreichs inspirierte Dach ist hier mehr als bloße Schutzhülle, denn seine aus dem Brettschichtholz französischer Fichte (Innenraum) und Lerche (Außenraum) konstruierte, raumbildende Struktur repräsentiert die auf den Kopf gestellte, vielgestaltige Topografie der hügeligen Agrarlandschaft Frankreichs, deren Weite der »bodenständige« Besucher im Erdgeschoss auf ca. 2.000 Quadratmetern erleben kann.

Die aus Brettschichtholz konstruierte raumbildende Struktur des französischen Pavillons repräsentiert die auf den Kopf gestellte, hügelige Agrarlandschaft Frankreichs. Mit einem dreistufigen Beleuchtungskonzept, ausgeführt mit Leuchten von iGuzzini, gelang Licht Kunst Licht die Kreation eines facettenreichen Lichterlebnisses. Foto: Paolo Carlini

Französicher Pavillon
Facettenreiches Lichtkonzept für die Ausstellung Vor Betreten der Markthalle durchschreiten die Besucher ein in Streifen ausgebildetes Feld, das verschiedene Anbaukulturen wie Getreide, Gemüse und Obst sowie Nutztiere zeigt. In die Geländer, die die Geometrie der einzelnen Felder umfahren, wurde ein linearer LED Streifen integriert, der sowohl den Weg zum Gebäude adäquat beleuchtet, als auch sanftes Streulicht auf die Pflanzfelder gibt. Die Konstruktion der Lichtaufnahme im Handlauf hält die Lichtquelle im Verborgenen und vermeidet eine Blendung. Zugunsten der Dominanz des Eingangsportals mit seiner von den Architekten intendierten Sogwirkung überzog Licht Kunst Licht das Feld mit unregelmäßig angeordneten Typha Lichtstäben, die mit ihrem diffusen LED Licht sanfte Akzente setzen und die drei großen, verschiedene französische Landschaften abbildenden LCD Bildschirme nicht überstrahlen.

Für die Ausstellunghalle wählte Licht Kunst Licht ein dreistufiges Beleuchtungskonzept aus Wegbeleuchtung, Allgemeinbeleuchtung und Akzentbeleuchtung. Mit gedämpftem Licht leuchtet der technisch anspruchsvolle, schwenkbare »Front Light Strahler«, der sich mit seinem klaren, nüchternen Design in den Kammern der hölzernen Dachstruktur unauffällig zeigt, die Zirkulationswege sanft aus. Zur allgemeinen Erhellung und Kontrastgebung der Ausstellungsbereiche mit ihren in den Kammern der Dachstruktur präsentierten Exponaten kommen oberhalb von drei großen TV Bildschirmen nicht sichtbar montierte »Uplights« zum Einsatz. Aufgrund der mechanischen Blockierungen, mit denen die schwenkbaren Gelenkfassungen ausgestattet sind, garantiert das Leuchtensystem »Cestello« die Feinjustage und Beibehaltung der Lichtrichtung. Zur Akzentbeleuchtung ausgewählter Exponate wählten die Lichtplaner den Museumsstrahler »Palco« (artec3 Studio), der sich durch eine hohe Farbwiedergabe (CRI>96) auszeichnet. Mit dem mehrschichtigen Beleuchtungskonzept gelang den Planern die Kreation eines facettenreichen Lichterlebnisses, das die Architektur unterstützt und die Dramaturgie des Raumes durch eine intuitive Blicklenkung des Besuchers in die Dachlandschaft des Pavillons erhöht.

Der als Black Box gestaltete VIP-Bereich im Mezzanin des Ausstellungsgebäudes zeigt großflächig die Arbeiten französischer Fotografen. Innerhalb einer Allgemeinbeleuchtung mit blendungsarmen Downlights richten »Wallwasher« die Aufmerksamkeit auf die Exponate, welche die Wandflächen großzügig bespielen. Für beide Anwendungen wählten die Planer Leuchten aus der »Laser Blade« Familie, die mit ihren kleinen Abmessungen, ihrer miniaturisierten Optik und hohem Sehkomfort überzeugt. Das gleiche Beleuchtungskonzept mit integrierten und zurückgenommenen Lichtelementen sowie dem Einblenden ausgewählter Raumflächen zeigt sich im Konferenzbereich, einer Mixtur aus Black Box und White Cube.

In dem im Obergeschoss befindlichen Restaurant setzten die Planer zur zielgerichteten und diskreten Beleuchtung der Tische justier- und dimmbare »Palco« Strahler mit engem Ausstrahlwinkel ein. Farblich an die Deckenstruktur angepasst und in die Holzkonstruktion integriert, lockern die Leuchten den Raum aus verdeckten Positionen auf und zonieren ihn mit Lichtinseln auf Tischen und Zirkulationswegen.

»Licht statt Leuchten«: Für die allgemeine Akzentbeleuchtung der Ausstellung im Deutschen Pavillon (SCHMIDHUBER | Milla & Partner | NÜSSLI (Deutschland) ) setzte Christian Spork Stromschienen und Palco Strahler in schwarz ein. Foto: Paolo Carlini

Deutscher Pavillon
Unter der Zielsetzung »Licht statt Leuchten« waren »Palco« Strahler auch die erste Wahl von Christian Spork vom Berliner Planungsbüro weißpunkt und purpur für die Beleuchtung der Ausstellung im Deutschen Pavillon, den SCHMIDHUBER, Milla & Partner und NÜSSLI (Deutschland) im Auftrag der Frankfurter Messe für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie entworfen und umgesetzt haben. Während die Beleuchtung bei Tag weitgehend von direktem und diffusem Tageslichteintrag bestimmt wird, entwickelte der Planer für die Abendstunden ein Kunstlichtkonzept, welches die Tageslichtstimmung nachahmt. Für die allgemeine Akzentbeleuchtung der Ausstellung wurden Stromschienen in freier Anordnung an der Decke montiert. Damit die Lichtquellen so wenig sichtbar wie möglich sind, wurden die Schienen und die etwa 250 »Palco« Strahler in schwarz geliefert.

Insgesamt werden auf der Expo 2015 40 Bereiche und Pavillons mit iGuzzini Produkten im Wert von drei Millionen Euro beleuchtet. Als offizieller technischer Partner von Enel Sole für Beleuchtungslösungen auf dem Ausstellungsgelände stellt iGuzzini die Leuchten für das Expo Gate, für die Achsen Cardo und Decumano, für den zentralen Bereich, die Plätze und Fußgängerwege. Zu den weiteren internationalen Projekten, die iGuzzini mit seinen weltweiten Niederlassungen bedient, zählen die Pavillons Chiles, Chinas, Angolas, Thailands, Indonesiens, Russlands und des Vatikan.

iGuzzini Illuminazione Deutschland GmbH, www.iguzzini.de

Als offizieller technischer Partner von Enel Sole für Beleuchtungslösungen auf der Expo 2015 ist iGuzzini Sponsor des Pavillons »Save the Children«. Foto: Lorenzo Palizzolo 


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