17
Jan

Nominierungen für den Deutschen Lichtdesign-Preis 2014

Nachrichten

Das internationale Konferenz-Center in Dalian basiert auf einem Entwurf des Architekturbüros Coop Himmelb(l)au aus Wien. Es beinhaltet fast alle Funktionen, die für sich genommen schon ein eigenes Lichtprojekt darstellen könnten. Lichtplanung: Klaus Adolph, Wilfried Kramb, Daniel Walden, Michaela Kruse; Bauherr: Dalian Municipal Peoples Government; Architekt/Innenarchitekt: Coop Himmelb(l)au; Foto: Duccio Malagamba 

Der Deutsche Lichtdesignpreis wird in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen. Aufgrund des vergleichbar hohen Qualitätsniveaus der Einreichungen gibt es in der Kategorie »Beleuchtung von Büro- und Verwaltungsgebäuden« dieses Mal vier statt der üblichen drei Nominierungen. Bei der Beleuchtung von Kulturbauten überzeugten neben dem Schlosstheater Celle zwei Sakralgebäude. Die Heiliggeistkirche in Basel und der St. Paulus Dom in Münster wurden von der unabhängigen fünfköpfigen Jury und der diesjährigen Ehren-Jurorin Gabriele von Kardorff (das Büro Kardorff Ingenieure war 2013 Lichtdesigner des Jahres) in dieser Kategorie ausgewählt. In den insgesamt neun Kategorien schafften es 27 von knapp 100 Bewerbungen in die Endrunde.

Die Lichtplanung für das neue Büro-, Seminar- und Laborgebäude der DIAL GmbH folgt der eigenen Planungsphilosophie und setzt diese so konsequent um, wie man es für einen externen Auftraggeber kaum tun könnte. Rein horizontale Beleuchtungen, die der Erfüllung fragwürdiger Normen dienen, gibt es nicht. Lichtplanung: Jürgen Spitz, Klaus Bieckmann, Conny Wuttke, Michael lmmecke, Dieter Polle; Bauherr: DIAL GmbH; Architekt/Innenarchitekt: Artec / DIAL GmbH; Elektroplanung, DIAL GmbH; Foto: Alexander Ring

Mit dem Deutschen Lichtdesign-Preis wollen die Veranstalter der professionellen Beleuchtung von Projekten – als ein wesentliches Modul für die Qualität der gebauten Umwelt – öffentliche Wertschätzung verleihen. Im europäischen Raum findet der in den USA und Großbritannien seit langem etablierte Beruf des Lichtdesigners erst seit wenigen Jahren auf breiterer Ebene Anerkennung. Unabhängig von der Größe des Bauvorhabens setzen Architekten im Bereich der Beleuchtung heute zunehmend auf die Unterstützung von Lichtdesignern, die ihr technisches, wahrnehmungspsychologisches und gestalterisches Wissen in die Anforderungen an die Beleuchtung einbringen. Auch in der künstlerischen Umsetzung von Konzepten gewinnt Licht als Medium eine immer größere Bedeutung.

Erstmals in diesem Jahr vergibt der Deutsche Lichtdesign-Preis einen Nachwuchspreis. Teilnehmen können Büros, die vor nicht mehr als 3 Jahren gegründet wurden. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von Philips gesponsert. Wer der glückliche Gewinner ist, wird bei der Gala am 15. Mai im Wintergarten Berlin bekanntgegeben. Dann erfahren die etwa 360 Gäste auch, welche der nominierten Projekte für die beste Beleuchtung ausgezeichnet werden und wer in diesem Jahr zum Lichtdesigner des Jahres gekürt wird.

www.lichtdesign-preis.de

Mit der Neugestaltung der Firmenzentrale der Drees & Sommer AG wandeln sich Arbeits- und Kommunikationsstrukturen des Unternehmens grundlegend. Der Tiefe des Raumes und der damit verbundenen Schwierigkeit der natürlichen Belichtung, wird mit einem durchdachten Licht- und Materialkonzept begegnet. Der abnehmenden Intensität des Tageslichteinfalles wird durch einen umgekehrten Hell-Dunkel-Verlauf des Teppichmusters entgegengesteuert. Lichtplanung: Stefan Hofmann; Bauherr: Dress & Sommer; Architekt/Innenarchitekt: Ippolito Fleitz Group; Elektroplanung: Dress & Sommer; Foto: Zooey Braun 


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Beispielhafte Räume für die Wissensarbeit der Zukunft. Foto: Nikolay Kazakov

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Selbstreinigend und besonders hell – Planibel Easy Clear. Foto: AGC Interpane

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Alle wesentlichen technischen Komponenten sind bei Geberit Quattro zu einem geprüften Komplettsystem für Installationsschächte und -wände zusammengeführt. Die komplette Sanitäreinheit wird industriell vorgefertigt just-in-time auf die Baustelle geliefert. Bild: Geberit

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Mit seinem neuen Planer-Chat reagiert Geberit auf veränderte Suchgewohnheiten von Bauingenieuren und Architekten. Hinter dem Chat-Angebot steht u.a. Jürgen Greiner (nicht im Bild), der als Experte aus dem Bereich Sanitärtechnik anstehende Fragen von Planern beantwortet. Foto: Geberit

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Fassade

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