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31
Mai

Youth Lab – Ein Prototyp

Nachrichten

Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften München am Lehrstuhl CAX (computer-aided x) und Entwerfen von Ruth Berktold haben ein Zimmer für jugendliche Reisende des kommenden Jahrzehnts entwickelt. Ausgehend von den Bedürfnissen der Jugendlichen heute, wie Integration digitaler Kommunikationsmedien, Rückzugsmöglichkeiten und Wohlbefinden sowie Raumzonen für gemeinsame Kommunikation, Relaxen und Spielen ist das Zimmer für eine flexible Belegung ausgelegt.

Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften München wurden vom Landesverband der Bayerischen Jugendherbergen eingeladen ein Jugendherbergszimmer der Zukunft zu entwickeln. Für die Realisierung konnte der internationale Beschlagshersteller Häfele aus Nagold gewonnen werden.

Ausgehend von den heutigen Bedürfnissen Jugendlicher, wie Integration digitaler Kommunikationsmedien, Rückzugsmöglichkeiten und Wohlbefinden sowie Raumzonen für gemeinsame Kommunikation, Relaxen und Spielen ist das Zimmer für eine flexible Belegung ausgelegt. Die Studenten haben die Aufenthaltswünsche der einzelnen Gästegruppen beachtet und das Zimmerkonzept für eine multiple Nutzung optimiert. Es ist sowohl als 6-Bett-Zimmer, als auch als 2-Bett-Zimmer mit Doppelbett für Paare und als Familienzimmer bewohnbar. Auf den Schutz der Privatsphäre wird besonders großen Wert gelegt. Betten, Schränke und Nassräume sind entlang der Wände in einem zusammenhängenden Möbel integriert.

Der Landesverband Bayern des Deutschen Jugendherbergswerks (DJH) vollzieht derzeit seinen größten Imagewandel seit seiner Gründung. Das vielfältige Angebot der Jugendherbergen reicht von Klassenfahrten über Tagungen und Seminare bis zu Erlebnisprogrammen für allein-reisende Jugendliche. Im Fokus des Imagewandels stehen die veränderten Bedürfnisse der Gäste an ein temporäres Zuhause. Die jugendliche Zielgruppe befindet sich in einer für sie prägenden Phase mit großem Interesse an allem Neuen und Fortschrittlichen. Das Experimentieren mit modischen Trends und gesellschaftlichen Normen setzt kreatives Potential frei, in welchem sich Jugendliche selbst und ihre Umgebung permanent neu erfinden. Der Landesverband der Bayerischen Jugendherbergen interessiert sich besonders für diese jungendliche Schaffenskraft. Sie definiert die Vorgaben in welche Richtung sich die Jugendherbergen entwickeln müssen, um auch in Zukunft attraktiv zu bleiben. Mit dem Youth Lab wurde ein Instrument geschaffen, das es ermöglicht alle neuen Ideen für ein Jugendherbergszimmer unter realen Bedingungen zu erproben.

Die Anregungen, die aus dem Miteinander mit Kindern, Jugendlichen und Familien gewonnen werden, sind die Basis für ein neues Design und die Integration neuster Technologien. Das Youth Lab wird sich entsprechend den Anforderungen der einzelnen Zielgruppen verändern. Damit wird es zur Grundlage für die Ausstattung aller Jugendherbergszimmer, die neu gebaut oder von Grund auf saniert werden.

Mit der Modernisierung und Eröffnung der Jugendherberge Berchtesgaden im Oktober 2011 wurde der Wandel der Jugendherbergen anhand eines völlig neuen Designs erstmals öffentlich sichtbar. Derzeit wird die Jugendherberge in Nürnberg saniert und an die Ansprüche des jugendlichen Reisens angepasst. Die Eröffnung findet im April 2013 erwartet. Die Erneuerung weiterer Häuser ist bereits in Planung.

Das Youth Lab wird erstmals auf der BAU 2013 in München vom 14.-19.01.2013 auf dem Messestand von Häfele – Halle C4, Stand 311 – präsentiert.

Die Gestalter der Hochschule für angewandte Wissenschaften München unter Ruth Berktold sind:

Jonas Altmann, Benedict Esche, Philipp Fixmer, Lena Kwasow, Josef Schweinsteiger, Andreas Striegel, Minh Nhut Tu, Josephin Weber


Die Netzbespannung des AT Mesh unterstreicht die wie aus einem Stück gewachsene Gestellstruktur des neuen Free-to-Move-Stuhls - hier als ESP-Modell zur Förderung der Steh-Sitz-Dynamik. Abb.: Wilkhahn

Einrichtung

Das riesige Dach der hochmodernen Müllverbrennungsanlage Amager Ressource Center in Kopenhagen bietet wertvolle Freizeit- und Erholungsfläche. Quelle: Ehrhorn Hummerston

Dach

Wärmelandschaft Carbo e-Therm. Bild: FutureCarbon GmbH, MaxAlex – stock.adobe.com

Gebäudetechnik

Bild: Visualisierung: Unnewehr Packbauer Architekten / grauwald studio

Projekte (d)

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