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Okt

Als stimmiges Ensemble aus alt und neu entstand mitten in Frankfurt mit der Erweiterung des Jüdischen Museums ein neuer Museumskomplex für Veranstaltungen und Wechselausstellungen. Nach dem Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung im Juli 2015, das Museum zu erweitern und den Rothschild-Palais zu sanieren, öffnet das älteste eigenständige Jüdische Museum der Bundesrepublik Deutschland seine Pforten.

Als stimmiges Ensemble aus alt und neu entstand mitten in Frankfurt mit der Erweiterung des Jüdischen Museums ein neuer Museumskomplex für Veranstaltungen und Wechselausstellungen. Nach dem Beschluss der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung im Juli 2015, das Museum zu erweitern und den Rothschild-Palais zu sanieren, öffnet das älteste eigenständige Jüdische Museum der Bundesrepublik Deutschland nun am 21. Oktober 2020 feierlich seine Pforten.

Der Entwurf für die Erweiterung und Sanierung des Museums stammt von Staab Architekten. Die schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH hatte die Bauleitung für dieses Projekt inne.

Foto: Norbert MiguletzFoto: Norbert Miguletz


 

Der moderne Lichtbau steht neben dem historischen Rothschild-Palais im früheren Garten und bildet den Haupteingang des Museums. Mit einer Verdopplung der Nutzfläche stehen allein dem Kellergeschoss 600 Quadratmeter für Wechselausstellungen zur Verfügung. Über den großzügig gestalteten Eingangsbereich gelangt man in den Veranstaltungssaal, in dem der Museumsshop, die Garderoben und ein Deli mit koscheren Speisen sind. Mit einer ganz besonderen Ausgestaltung – gänzlich in Eschenholz verkleidet – öffnet sich die neue Bibliothek in Form eines großen Fensters zur Stadt hin. Zusätzlich befinden sich in den nicht-öffentlichen Bereichen des Gebäudes Büros, Depoträume und Werkstätten. Neben dem Erweiterungsbau wurde der denkmalgeschützte Bestand saniert und von Einbauten befreit.

Die Formfindung des neuen Stadtbausteins orientiert sich zum einen an den Satteldächern der bestehenden Villen am Untermainkai und zum anderen an dem Wunsch der Zonierung des Außenbereichs, der sich zwischen den historischen Villen und dem Erweiterungsbau befindet.

Im Rothschild-Palais wurden die historischen Räume restauriert, stellenweise behutsam ergänzt und zusammen mit dem Nachbargebäude zu einem Museumsrundgang verbunden. Teilweise wurde der historische Raumzustand aus der Gründungszeit des Jüdischen Museums wiederhergestellt. Zudem wurden zwei Aufzüge integriert, die von außen nicht sichtbar sind und einen barrierefreien Zugang zu allen Ausstellungsflächen gewähren.

„Wir freuen uns sehr, dass wir Teil eines so wichtigen kulturellen Projektes der Stadt Frankfurt sein durften“, so Maximilian Büschl, schneider+schumacher Bau- und Projektmanagement GmbH.

www.schneider-schumacher.de

www.staab-architekten.com

 

Die Neubauten des Feuerwehrhaus Kaufbeuren ergeben zusammen mit dem bestehenden Kopfbau ein Ensemble, das sich um einen geschützten Innenhof lagert. Mit der Gebäudestellung werden die beiden Richtungen der Umgebungsbebauung und der Neugablonzer Straße aufgenommen. Der Schlauchtrocken- und Übungsturm verdeutlicht als Hochpunkt die Nutzung des Ensembles.

Weiterlesen: Feuerwehrhaus Kaufbeuren von dasch zürn + partner

Das Stuttgarter Planungsbüro realisierte auf dem ehemaligen Areal des Olgahospitals entlang der Schloss- und Senefelderstraße ein Wohn- und Geschäftshaus mit 50 Wohneinheiten, Gewerbeflächen und Tiefgarage. Das Konzept der „Drei Häuser" wurde in einem Investorenauswahlverfahren mit dem ersten Preis ausgezeichnet und bis Ende 2019 realisiert

Weiterlesen: Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses von Neugebauer + Rösch Architekten

Anlässlich der Messe Auto China 2020 findet die Premiere des ersten Auftritts einer neuen Mobilitäts-Generation - konzipiert und entworfen von der Berliner Innovationsagentur Graft Brandlab für den südkoreanischen Automobilhersteller Hyundai. Hierfür entwickelte Graft Brandlab unter anderem mithilfe des Einsatzes von generativen und parametrischen Design-Tools ein flexibles Standkonzept mit adaptierfähigen, modularen Elementen.

Weiterlesen: Modularer Messestand von Graft Brandlab

Der Neubau der Freiwilligen Feuerwehr Wannweil steht am Rand eines Gewerbegebietes auf einem Wiesengrundstück in unmittelbarer Nähe zum Waldrand. Der hier einzuhaltende Abstand von 30 Meter sowie die innere Organisation des Gebäudes haben einen dynamisch-expressiv geformten zwei-geschossigen Baukörper entstehen lassen, der sich in die ansteigende Topografie eingräbt und verankert.

Weiterlesen: Ausgezeichnet: Neubau Feuerwehrhaus Wannweil von dasch zürn + partner

Schmale innerstädtische Grundstücke erfordern kluge Konzepte, um Wohnqualität und Rentabilität zu gewährleisten. Das beweist das aktuelle Projekt LINK des Architekten Jo Klein in der Belforter Straße 4, Berlin-Prenzlauer Berg. Nach einigen Jahren Planungs- und Bauzeit finalisiert er derzeit das minimalistische Wohnhaus mit vier Mietwohnungen und zwei Gewerbeeinheit.

Weiterlesen: Projekt LINK des Architekten Jo Klein

Die Arbeitsgemeinschaft asp Architekten GmbH/Koeber Landschaftsarchitektur GmbH hat in Zusammenarbeit mit StetePlanung den internationalen städtebaulichen Wettbewerb „Neuer Stadtraum B14“ der Landeshauptstadt Stuttgart gewonnen. Damit haben asp Architekten, nach dem 1. Preis für das Rosenstein-Quartier, beide Städtebauwettbewerbe für sich entschieden, die das Bild der Stuttgarter Innenstadt in Zukunft maßgeblich bestimmen werden.

Weiterlesen: Die Eroberung der Stuttgarter Straße

Das Büro- und Geschäftshaus Fürst & Friedrich bildet einen markanten Neubau in der Düsseldorfer Innenstadt, der das Viertel rund um den beliebten Kirchplatz aufwertet. slapa oberholz pszczulny | sop architekten haben einen 115 Meter langen Baukörper realisiert, dessen klare, reduzierte Architektur zur Beruhigung des Straßenbildes beiträgt und eine erhaltenswerte, klassizistische Bestandsfassade in den Mittelpunkt des Gebäudes rückt.

Weiterlesen: Büro- und Geschäftshaus Fürst & Friedrich von sop architekten

Der 10. Deutscher Lichtdesign-Preis wurde 2020 in insgesamt 11 Kategorien überreicht, die Gewinner wurden per Video Live-Schaltung direkt im Büro oder Home-Office benachrichtigt. In der Kategorie Kulturbauten konnte das Stuttgarter Lichtplanungsbüro candela lighting design mit der Lichtplanung für die wiederaufgebaute Kirche St. Martha in Nürnberg überzeugen.

Weiterlesen: Atmosphärisches Raumlicht

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