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Aug

Industriearchitekt Albert Kahn

Albert Kahns Fabrikarchitektur wurde früh zum Wahrzeichen der industriellen Massenproduktion.Foto: FH Münster/Fachbereich Architektur

Fachliteratur

 

Im März 2019 wäre Albert Kahn 150 Jahre alt geworden. Für Prof. Dr. Thorsten Bürklin und Prof. Jürgen Reichardt vom Fachbereich Architektur der FH Münster, der Münster School of Achitecture (MSA), Grund genug, ein Buch über das Werk des deutschstämmigen amerikanischen Architekten herauszugeben. „Seine enormen Leistungen im Bereich des Industriebaus sind heutzutage wenig bekannt“, erklären die Herausgeber. Mit der Publikation möchten sie dazu beitragen, Kahns Werk in Erinnerung zu rufen.

Prof. Dr. Thorsten Bürklin und Prof. Jürgen Reichardt vom Fachbereich Architektur der FH Münster haben gemeinsam ein Buch über den Industriearchitekten Albert Kahn herausgegeben. Foto: FH Münster/Fachbereich Architektur
Prof. Dr. Thorsten Bürklin und Prof. Jürgen Reichardt vom Fachbereich Architektur der FH Münster haben gemeinsam ein Buch über den Industriearchitekten Albert Kahn herausgegeben. Foto: FH Münster/Fachbereich Architektur

 

Denn Kahn zählt zu den bedeutendsten Industriearchitekten seiner Zeit: Seine Büros planten über tausend industriell genutzte Anlagen vor allem in Nordamerika, Europa und der ehemaligen Sowjetunion. Dazu kamen zahlreiche Repräsentations- und Verwaltungsgebäude, Theater sowie Wohnhäuser und Villen, bei denen er überwiegend dem traditionellen Bauen folgte und neoklassizistische Stilelemente integrierte. Umso radikaler zeigten seine Fabrik- und Montagehallen dagegen das Verlangen nach Einfachheit, Reduktion und Sparsamkeit, aber auch nach Schnelligkeit, Effizienz und Anpassungsfähigkeit.

Die im Buch abgebildeten Modelle wurden von Studierenden der MSA angefertigt. Foto: FH Münster/Fachbereich Architektur
Die im Buch abgebildeten Modelle wurden von Studierenden der MSA angefertigt. Foto: FH Münster/Fachbereich Architektur

 

Kahns Fabrikarchitektur wurde früh zum Wahrzeichen der industriellen Massenproduktion. Sie stand für Standardisierung und kostengünstige Herstellung, welche durch die gleichzeitig eingeführte Fließbandfertigung ermöglicht wurde. In diesem Sinne begleiteten und förderten diese Industriebauten den ökonomischen, politischen und schließlich militärischen Aufstieg der USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Noch während des Kalten Kriegs dienten sie als Symbol für Freiheit, Demokratie und allgemeinen Wohlstand.

Studierende der MSA haben ebenfalls maßgeblich zu der Publikation beigetragen: Sie erstellten die analogen und virtuellen Modelle, die in dem Buch zu sehen sind.

www.fh-muenster.de


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