16
Dez

HPP Architekten gewinnen Wettbewerb für den Clariant Innovations-Center

Projekte (d)


HPP Architekten haben den Wettbewerb für das neue »Clariant Innovation Center« gewonnnen. Das Schweizer Spezialchemieunternehmen Clariant baut am Standort Frankfurt seine weltweiten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus. Wie auf der Pressekonferenz des weltweit tätigen Spezialchemieunternehmens Clariant bekannt gegeben wurde, überzeugte der Entwurf in einem nicht offenen Realisierungswettbewerb, an dem sich insgesamt 11 Architekturbüros beteiligten. Das 29.500 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassende Forschungs- und Entwicklungszentrum soll bis Ende 2012 auf dem Gelände des Industriepark Höchst in Frankfurt am Main entstehen und 500 Arbeitsplätze bieten. Clariant will in den kommenden Jahren Innovationsführer im Bereich Spezialchemie werden.

Die Architektur des Gebäudes basiert laut HPP auf den Schlüsselbegriffen Innovation, Bewegung, Energie, Emotion, Begeisterung und Mut und setzt diese in Gestalt und Funktion gleichermaßen um. Abgeleitet aus der städtebaulichen Disposition und dem Corporate Gedanken des Unternehmens ist der Neubau kubisch, klar, weiß und transparent. Die Grundform bilden drei ineinander verzahnte Kuben, denen jeweils eine Basisfunktion des neuen Innovations-Centers zugeordnet wird: Im Bauteil A »Application Development«, im Bauteil B »Support« und im Bauteil C, »Chemical Research«.

Erläuterungen von HPP zum Entwurf: Während die weiße Transparenz der Gebäudehülle die Kompetenz von Clariant, Innovation, Forschung und Entwicklung verkörpert, offenbaren sich die Leitthemen des Entwurfs im Inneren. Dem Wunsch des Bauherrn nach Innovation und Dynamik, nach Austausch und Begegnung der Mitarbeiter folgend, sind die Innenräume der Kuben von ellipsenförmigen Atrien geprägt, die von alternierenden Kommunikationsinseln strukturiert werden. Da die Büro- und Laborbereiche umlaufend an der Fassadenseite angeordnet sind, entsteht auf diese Weise eine hochgradig vernetzte, effiziente, lebendige, kurzum kommunikative Arbeitswelt, die durch ihre offene Raumstruktur Blickbezüge über alle vertikalen und horizontalen Arbeitsbereiche und sogar auf die Frankfurter Skyline ermöglicht.

Büro Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co. KG, www.hpp.com




Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Bildnachweis: Schüco International KG

Türen+Tore

Testo Know-how-Reihe: Feuchtigkeit, die unterschätzte Messgröße

Fachliteratur

Bild: Lignotrend / Foto: Brigida Gonzalez, Stuttgart

Hochbau

Auf den quadratischen Stützen der Hochkolonnaden ruht das filigrane, ebenfalls aus Architekturbeton gefertigte Dach. Foto: Dreßler Bau GmbH

Hochbau

Der heroal VS Z schafft eine wohnliche Atmosphäre, ohne das Tageslicht vollständig auszusperren. Foto: heroal

Fassade

Das Schüco Schiebesystem ASS 77 PD.SI ermöglicht zusammen mit der gläsernen Pfosten-Riegel-Konstruktion FWS 50.SI aus nahezu jedem Zimmer einen Panorama-Blick auf die Küste. Foto: Kirstine Mengel

Fassade

Je nach Nutzung des Konferenz- und Besprechungsraums kann die Lichtfarbe gewählt werden. Für konzentriertes Arbeiten beispielsweise eignet sich ein eher kaltes Licht in 5000K. Foto: Planlight GmbH

Beleuchtung

Ohne störende Füße: Der SitaDrain Terra Profilrahmen wird direkt auf den Nutzbelag aufgelegt und bis an die Attika geführt

Unternehmen

Die Vergleichsplattform für Bauprodukte Plan.One soll die zentrale Informationsquelle für alle am Bau Beteiligten werden. Bildnachweis: Plan.One

Unternehmen

Ein Neubau made of Ligno bildet das Herzstück eines kleinen Wohnensembles, welches derzeit im oberfränkischen Kronach reaktiviert wird.

Hochbau

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen