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Apr

Haus in zwei Welten

Projekte (d)
Z-House Korea
























 

 

Eine Vielzahl von Ideen und Materialien verbauten die beiden koreanischen Architekten Hohyun Park und Hyunjoo Kim in ihrem kürzlich fertig gestellten Z-House in Gwangju Si/Korea.

Umgeben von kleineren Gebäuden und Waldbeständen steht das Z-House auf der Spitze eines steil ansteigenden Hügels. Zwar waren auf dem Grundstück nur begrenzte Platzverhältnisse gegeben, jedoch bot die Lage einen überragenden Blick über die Stadt und die umliegenden Berge von Gwangju Si.

Sehr viel Wert legten die Architekten auf die räumlichen Zusammenhänge innerhalb des Gebäudes. Die Anbindungen von Nutz- an Verkehrsflächen wurden penibel untersucht, die verschiedenen Lebensbereiche der Bauherren deutlich voneinander abgetrennt. Je »tiefer« man in das Gebäude findet, um so privater ist die Raumnutzung angedacht. Die vielen verschiedenen Räume des opulenten Eigenheimes werden als dreidimensionales Puzzle aneinandergelegt und damit gleich mehrere eigenständige Entwurfsideen verwirklicht. Jeder Raum und jede Flurzone bekommen ihre frei komponierte Höhe. Kuben schieben sich aus der Fassade, Flure zwängen sich an Wohnräumen vorbei. Alles drängt, schiebt, staut. Es herrscht bemerkenswerte Enge in diesem beinahe 300 Quadratmeter großen Gebäude.
























Auch die Fülle der eingesetzten Materialien überrascht. Die Kubatur hält ein Dach in schwarzem Zink zusammen. An der Fassade wechselt rotes Zedernholz mit schwarzgrauem Basalt. Im Inneren des Gebäudes sind an vielen räumlichen Übergängen Materialwechsel ausgeführt, über deren Notwendigkeit man streiten kann. Hohyun Park studierte Architektur am New Yorker Pratt Institute, wo er 2000 seinen Bachelor of Architecture erhielt. Seinen Master-Abschluss machte er 2002 an der Columbia University. Die stark vom amerikanischen Architekturmainstream geprägten Entwurfsakzente sind unübersehbar. Auch wenn das Z-House tatsächlich in Korea steht, beheimatet ist es an der amerikanischen Ostküste.

Objekt: Z-House
Architekten: Hohyun Park und Hyunjoo Kim, www.hohyunpark.com
Wohnfläche: 288 Quadratmeter
Bauzeit:  Mai 2008 bis April 2009


 





 



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Zwei rampenartige, überdurchschnittlich groß dimensionierte geschwungene Treppenaufgänge erschließen die drei Geschosse vom Erdgeschoss bis zur erhaben Bibliothek. Foto: Reflexion AG

Projekte (d)

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Die Fassade des Hochhauses ist über feine Lisenen vertikal gegliedert.

Projekte (d)

Ausgezeichneter Brandschutz komplett: alle Bauteile des SitaFireguards, hier z. B. für die Freispiegelentwässerung.

Unternehmen

Bild 1: In Versuchsreihen mit Glasfliesen konnte das Österreichische Forschungsinstitut in Wien nachweisen, dass unter Fliesen eingedrungenes Wasser weder in Richtung eines Gefälles abfließt, noch sich über eine zweite Entwässerungsebene entsorgen lässt. Bild: OFI

Fachartikel

Bild: Lignotrend / Foto: Foto&Design, Waldshut-Tiengen

Hochbau

Putzoberfläche an historischem Gebäude. Foto: Architekturzeitung

Wärmedämmung

Einsatz von Vakuum-Isolierglas im Neubau. Quelle: Schwarz Architekten/GlassX

Fachartikel

Die kleinen Keramikelemente sind auch aus größerer Entfernung anhand der flirrenden Spiegelungen erkennbar. Bildquelle: AGROB BUCHTAL GmbH / Jochen Stüber, Hamburg

Fassade

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