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Sep

Martin Place: Gebäudesanierung und Lichtplanung in Sydney

52 Martin Place ist eine der besseren Gegenden im australischen Sydney, nicht weit weg von der Sydney Harbour Bridge mit ihrem markanten stählernen Profil. Von hier hat man eine beeindruckende Aussicht auf den Hyde Park, den Botanischen Garten und die bereits erwähnte weltbekannte Brücke.

Als einer der Hauptmieter das 1985 erbaute 37-geschossige Hochhaus am Martin Place verlies um sich unmittelbar in der Nachbarschaft niederzulassen, erkannte der Eigentümer die Notwendigkeit, das Gebäude auf 19 Etagen umfassend zu sanieren. Mit den Planungsarbeiten wurden die einheimischen Architekten Davenport Campbell beauftragt. Die Bauarbeiten an der 36.000 Quadratmeter großen städtischen Landmarke wurden im Mai 2013 abgeschlossen.

Der erste Eindruck beim Betreten eines Gebäudes zählt und so wurde der Auftrag für die Lichtplanung des zweigeschossigen Eingangsbereiches an PointOfView vergeben. Die Lichtplaner mit Niederlassungen in Melbourne und Sydney arbeiten interdisziplinär auch als Audio- und Theater-Designer.

Das Beleuchtungskonzept in der Hauptlobby thematisiert die 9 Meter lange und über 2 Meter breite Skulptur von Matthew Harding, die als metallenes Geflecht an der Decke hängt. In die Decke integrierte Spots beleuchten die Halle und betonen die weißen Wände aus Marmortafeln.

Das neue Foyer und der Concierge Bereich präsentiert sich als klarer, offener Raum mit einer einladenden Atmosphäre. Die Beleuchtung unterstützt die Innenarchitektur und mit der eingesetzten T5 Beleuchtung verbessert sich auch die Energieeffizienz.

Lichtplaner: PointOfView, www.pov.com.au
Architekten: Davenport Campbell, www.davenport-campbell.com.au
Skulptur: Matthew Harding, www.matthewharding.com.au
Fotos: Brent Winstone, www.brentwinstone.com.au


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Einzigartige Architektur und große Kunstwerke strahlen jetzt noch mehr durch die neue Innenbeleuchtung im Petersdom.

Beleuchtung

Fotos: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

Helle, horizontale Bänder heben die Geschossdecken hervor und trennen die 22 Etagen optisch voneinander. Die Glasfassade tritt in den Hintergrund. Bild: Solarlux GmbH

Fassade

Cambridge Mosque. Foto: Blumer-Lehmann AG

Termine

Bild: Georg Aerni und schindlersalmerón

Einrichtung

Wirkt in jedem Umfeld großzügig und komfortabel: der High table des Programms 9500/9550 von Kusch-Co. In dieser Ausführung mit der neuen, samtigen Oberfläche (FENIX®) mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Foto: Kusch+Co.

Einrichtung

Glänzender Effekt: Im geschliffenen Betonboden spiegeln sich die Lichtquellen. Foto: HG Esch

Hochbau

Bildrechte: C.Konrad + St.Schneider Minidommarchiv 1991

Termine

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion „Urban“: Der stranggepresste „Dresden“ in Anthrazit. Der Fassade des „Auditorium Maximum“ in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. Für den Gebäudekomplex von 4.200 m² Fläche kamen 150.000 Klinker zum Einsatz. Bild: Wienerberger

Fachliteratur

Bild: Westfalenhallen Unternehmensgruppe

Fachartikel

Mit Motivdruck lassen sich raumhohe WC-Trennwandsysteme aus Sandwichelementen individualisieren. Foto: Schäfer Trennwandsysteme

Innenausbau

Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

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