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So, Jun

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Wörwag Headquarters von der Ippolito Fleitz Group

Fotos: Eric Laignel

Projekte (d)

 

In Zuffenhausen schlägt eins der größten Herzen für Farbe: Wörwag, ein schwäbischer Lackersteller, beliefert Global Players weltweit. Firmen wie Porsche zählen zum Kundenstamm, Wörwag-Dependancen findet man von China bis Mexico. Zu so einer Erfolgsgeschichte gehört natürlich nicht nur eine ordentliche Portion Mumm in der Führungsetage, sondern auch ein ausgezeichnetes Gespür dafür, wann schwäbische Genauigkeit und Weltoffenheit bei einem Pakt für die Zukunft nur gewinnen können. Dieses Gespür kommt auch in den neu gebauten Headquarters voll zum Tragen: Gefragt war ein Office, das allen Ansprüchen moderner Arbeitswelten gerecht wird, und doch in jedem Winkel auf die Identität des Hausherrn einzahlt. Die Antwort des IFG Teams war deshalb nicht nur schlau, sondern auch: Farbig!

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Fotos: Eric Laignel

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In der Eingangshalle grüßt ein Leucht-Regal, das auch als Sammlung von Objets trouvés der deutschen Industrie durchgehen würde: Lackmuster, Waschmaschinentür, Fahrerhäuschen. Was hier buchstäblich greifbar werden soll, ist das große Wir von Wörwag: Zu diesem gehört das Produkt in seiner Endverwendung, das auf diese Weise auch für den Controller nicht abstrakt bleibt. Aber auch die Betonung der Partnerschaft mit all jenen Produzenten, mit denen der Experte aus Zuffenhausen schon seit über einem Jahrhundert an einem Strang für Qualität und Strahlkraft zieht. Und wer auch die Menschen sehen möchte, die dahinter stehen, biegt am besten einfach nach links in die Cafeteria ab: Hier trifft sich die Belegschaft live und in Farbe. Der Ort ist Co-Working Space, Lunch-Location und Plauderecke gleichermaßen. Die offenen Fassaden lassen sogar Passanten am Geschehen hier teilhaben. Last but not least berichten die Mitarbeiter, dass das Essen nun deutlich besser schmeckt: „Die Köche sagen, dass ihnen die Arbeit jetzt einfach viel mehr Spaß macht!“

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Fotos: Eric Laignel

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Da sind sie wahrscheinlich nicht die Einzigen – denn auch in den drei Office Etagen wurde alles dafür getan, dass Mitarbeiter sich rundum wohlfühlen: Tatsächlich war das ein zentrales Anliegen des Auftraggebers. Gleichzeitig sollte ein Raum geschaffen werden, der die Zeichen seiner Zeit verstanden hat, und hocheffizientes Arbeiten fördert. Und zum Dritten sollte die ureigenste Identität des Unternehmens erlebbar werden.

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Fotos: Eric Laignel

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Die Antwort im Raum gibt ein ausgeklügeltes Open-Office Konzept und ein riesiger Farbfächer, der sich über die gesamte Decke zieht. Der betont so nicht nur die spezifische Kompetenz, die Wörwag ausmacht, sondern zoniert den Raum auch für die einzelnen Teams. Insgesamt wurden hier 40 Stoffe in 70 Farben eingesetzt. Und transparente Besprecher auf den Fluren sorgen dafür, dass jeder Mitarbeiter selbst im Meeting noch Teil eines großen Ganzen bleibt.

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Fotos: Eric Laignel

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In einem engen Dialog mit der Belegschaft wurden verschiedene Aufgaben gezielt aufgegriffen und gelöst. So wurde etwa die Annahme zerstreut, dass ein offenes Büro grundsätzlich zu geringerer Konzentrationsfähigkeit und weniger Privatsphäre führt: Die Office-Ebenen sind nun eine Mischung aus offenen und geschlossenen Bereichen, die dem Mitarbeiter zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten bieten – vom Alkoven bis zum Konferenzraum, den man sich digital an der Tür timen kann. Außerdem sorgen schalldämpfende Materialien dafür, dass auch Gespräche im Team oder am Telefon dort bleiben, wo sie hingehören. Und wer genau hinschaut, erkennt, dass die pastellfarbenen Absorber den Lackmustern von Wörwag nachempfunden wurden.

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Fotos: Eric Laignel

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So ist es gelungen, ein Büro zu schaffen, in dem Kommunikation und Vielfalt ganz neu erlebt werden. Und das färbt wortwörtlich nach außen ab: In den Abendstunden verwandelt sich das Gebäude dank seiner großzügigen Fassaden für alle sichtbar zu einem echten Leuchtturm unter den Arbeitswelten.

Bauherr: Karl Wörwag Lack- und Farbenfabrik GmbH & Co. KG
Ort: Stuttgart
Fläche: 3500m²
Team: Arsen Aliverdiiev, Nadine Batz, Justine Fregoni, Peter Ippolito, Elene Jikia, Christian Kirschenmann, Vladislav Kostadinov, Claudia Lira Grajales, Andrea Martinez, Chris Mischke, Verena Schiffl, Simranpreet Singh, Anke Wankmüller

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Fotos: Eric Laignel


Bislang wurden die zwei Gebäude des Mozarteums nur unzureichend miteinander verbunden. Foto: Andrew Phelp

Fassade

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Fachartikel

Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

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