23
Feb

OLED - Die Neuinterpretation von Licht

{vimeo width="610"}45859302{/vimeo}

Die Entwicklung von OLEDs eröffnet im Lichtdesign revolutionäre Gestaltungsmöglichkeiten, indem sie durch ihre optische Leichtigkeit, spiegelnden Oberflächen und das blendfreie Licht Akzente setzen. Daher steht die organische Leuchtdiode auch im Mittelpunkt des von Designer Christopher Bauder  konzipierten »LivingSculpture 3D module system«. Die Installation ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit von Bauder mit Philips.

Befestigt auf einer Basisplatte sind Streben variabler Länge, an deren Enden sich die feinen, 1,8 Millimeter dünnen OLEDs befinden. Sowohl ihre Anzahl als auch die Anordnung der Streben sind in einem Online-Konfigurator des Modulsystems frei wählbar. Je nach Kundenwunsch entstehen so dreidimensionale Installationen aus Licht, die in Empfangshallen, Museen oder in Bars und Restaurants alle Blicke auf sich ziehen. 

Bauder selbst hat sich bei der Konzeption für ein wellenförmiges Arrangement entschieden. Sein Design und die gewählte Bauform geben den leichten und filigranen Eindruck der OLEDs wider. Über ein iPad lässt sich die Lichtanimation steuern, die die Konstruktion mit gezielten Berührungen in ein fließendes Lichtermeer verwandelt. Die spiegelnden Elemente im Zusammenspiel mit den warmen, diffusen Lichtern machen für Christopher Bauder ihre Faszination aus. Für Lichtdesigner erschließt sich nach seiner Meinung eine völlig neue Herangehensweise, Beleuchtungselemente und Leuchtkörper noch eleganter in Szene zu setzen.

Bauder ist der Gründer des Design-Studios WHITEvoid in Berlin. Im Fokus von WHITEvoid steht der Transfer von Bits und Bytes in den realen Raum und umgekehrt. Damit bewegen sich Bauder und sein Team stets an den Schnittstellen von Kunst, Design und Technologie. Das Studio entwickelt interaktive Installationen wie auch Produkte für Museen, Ausstellungen, Festivals und Konzerte.


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Die PYD-ALU Topmodule werden direkt an der Unterkonstruktion der Decke befestigt. Die CD-Profile der Trockenbaudecke lassen sich damit ebenfalls zur Temperierung aktivieren. Bild: PYD-Thermosysteme, Bischofswiesen

Gebäudetechnik

Photographer: Raphaël Thibodeau

Projects (e)

Bildnachweis: KS-ORIGINAL GMBH

Premium-Advertorial

Im Wohnraummodell lassen sich durch vorgeplante Wandöffnungen oder -stellungen, Wohneinheiten zusammenlegen, trennen oder umnutzen. Foto: KS-ORIGINAL

Premium-Advertorial

Domäne Mehrgeschoss-Wohnung: Kalksandstein ist aufgrund optimaler bauphysikalischer Eigenschaften – Statik, Brandschutz, Schallschutz – prädestiniert für den Wohnungsbau. Mit modularen Systemen lassen sich Bauprojekte besonders schnell und ökonomisch realisieren. Bild: KS-ORIGINAL / Guido Erbring

Fachartikel

Die ursprünglich mit Schiebetoren und nach dem Krieg mit Rolltoren versehene Fassade des in der Hauptgebäude-Achse stehenden Hangars wurde durch eine filigrane Glasfassade ausgetauscht. Die Gliederung orientiert sich an der Fassadenteilung durch die originären Tore. Foto: HG Esch

Projekte (d)

Das schmale Reihenhaus in Ijburg grenzt sich bereits mit der Fassade aus weißem Betonumbau und Holz von den anderen Gebäuden Bildnachweis: Solarlux GmbH

Fassade

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.