19
Sep

OLED - Die Neuinterpretation von Licht

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Die Entwicklung von OLEDs eröffnet im Lichtdesign revolutionäre Gestaltungsmöglichkeiten, indem sie durch ihre optische Leichtigkeit, spiegelnden Oberflächen und das blendfreie Licht Akzente setzen. Daher steht die organische Leuchtdiode auch im Mittelpunkt des von Designer Christopher Bauder  konzipierten »LivingSculpture 3D module system«. Die Installation ist ein Ergebnis der Zusammenarbeit von Bauder mit Philips.

Befestigt auf einer Basisplatte sind Streben variabler Länge, an deren Enden sich die feinen, 1,8 Millimeter dünnen OLEDs befinden. Sowohl ihre Anzahl als auch die Anordnung der Streben sind in einem Online-Konfigurator des Modulsystems frei wählbar. Je nach Kundenwunsch entstehen so dreidimensionale Installationen aus Licht, die in Empfangshallen, Museen oder in Bars und Restaurants alle Blicke auf sich ziehen. 

Bauder selbst hat sich bei der Konzeption für ein wellenförmiges Arrangement entschieden. Sein Design und die gewählte Bauform geben den leichten und filigranen Eindruck der OLEDs wider. Über ein iPad lässt sich die Lichtanimation steuern, die die Konstruktion mit gezielten Berührungen in ein fließendes Lichtermeer verwandelt. Die spiegelnden Elemente im Zusammenspiel mit den warmen, diffusen Lichtern machen für Christopher Bauder ihre Faszination aus. Für Lichtdesigner erschließt sich nach seiner Meinung eine völlig neue Herangehensweise, Beleuchtungselemente und Leuchtkörper noch eleganter in Szene zu setzen.

Bauder ist der Gründer des Design-Studios WHITEvoid in Berlin. Im Fokus von WHITEvoid steht der Transfer von Bits und Bytes in den realen Raum und umgekehrt. Damit bewegen sich Bauder und sein Team stets an den Schnittstellen von Kunst, Design und Technologie. Das Studio entwickelt interaktive Installationen wie auch Produkte für Museen, Ausstellungen, Festivals und Konzerte.


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Wann setzt man am besten ein WDVS mit Mineralwolle ein, wann Resol-Hartschaum oder Holzweichfaser? Auch bei den Oberflächen haben Bauherren die Qual der Wahl: Glaselemente, Klinkerriemchen oder doch lieber ein Edelkratzputz? Die neue WDVS-Übersicht von Saint-Gobain Weber gibt Orientierung. Foto: Saint-Gobain Weber

Fachliteratur

Fast jede Verglasung ist ein Unikat.

Fassade

Einzigartige Architektur und große Kunstwerke strahlen jetzt noch mehr durch die neue Innenbeleuchtung im Petersdom.

Beleuchtung

Fotos: Joachim Grothus für blocher partners

Projekte (d)

Helle, horizontale Bänder heben die Geschossdecken hervor und trennen die 22 Etagen optisch voneinander. Die Glasfassade tritt in den Hintergrund. Bild: Solarlux GmbH

Fassade

Cambridge Mosque. Foto: Blumer-Lehmann AG

Termine

Bild: Georg Aerni und schindlersalmerón

Einrichtung

Wirkt in jedem Umfeld großzügig und komfortabel: der High table des Programms 9500/9550 von Kusch-Co. In dieser Ausführung mit der neuen, samtigen Oberfläche (FENIX®) mit Anti-Fingerprint-Eigenschaften. Foto: Kusch+Co.

Einrichtung

Glänzender Effekt: Im geschliffenen Betonboden spiegeln sich die Lichtquellen. Foto: HG Esch

Hochbau

Bildrechte: C.Konrad + St.Schneider Minidommarchiv 1991

Termine

Mit dabei in der Wienerberger Designkollektion „Urban“: Der stranggepresste „Dresden“ in Anthrazit. Der Fassade des „Auditorium Maximum“ in Krakau verleiht er eine moderne, stilsichere Optik. Für den Gebäudekomplex von 4.200 m² Fläche kamen 150.000 Klinker zum Einsatz. Bild: Wienerberger

Fachliteratur

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