22
Jul

Klage auf Kammereintrag von Bachelor-Absolventen

Nachrichten
Laut Pressemitteilung der Architektenkammer Baden-Württemberg möchte das Verwaltungsgericht Stuttgart, mit einem jetzt bekannt gewordenen Urteil, die Kammer zwingen, Absolventen eines dreijährigen Bachelor-Studienganges in die Architektenliste Baden-Württemberg einzutragen. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig. Die Architektenkammer kündigte bereits an, umgehend in Berufung zu gehen. „Es kann nicht sein“, so Wolfgang Riehle, Präsident der Architektenkammer, „dass wir in Baden-Württemberg künftig Architekten eintragen sollen, die im Elsass oder in Vorarlberg nicht tätig werden dürfen.“ 

Hintergrund ist eine Vorgabe der europäischen Berufsanerkennungsrichtlinie, die für die europaweite Anerkennung von Architekten ein mindestens vierjähriges Hochschulstudium fordert. Mit der Umstellung der Diplomstudiengänge auf die neuen Bachelor-/Masterabschlüsse gibt es nun jedoch auch Absolventen, die nur drei Jahre an der Hochschule waren. Überfällig sei deshalb, so Riehle, eine seit Jahren geforderte Klarstellung im baden-württembergischen Architektengesetz, dass nur ein mindestens vierjähriges Studium zum Eintrag in die Architektenliste führt. Diese auf einem veralteten Gesetz basierende Entscheidung des Verwaltungsgerichtes dokumentiere die Notwendigkeit einer raschen Novellierung des Architektengesetzes, vor allem im Interesse der Studierenden.

Aus einer Pressemitteilung der Architektenkammer Baden-Württemberg, www.akbw.de

Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Fotos: Serge Ferrari/Fotograf Cédric Widmer

Projekte (d)

Albert Kahns Fabrikarchitektur wurde früh zum Wahrzeichen der industriellen Massenproduktion.Foto: FH Münster/Fachbereich Architektur

Fachliteratur

Blick von der Zufahrt auf die Südfassade von Schloss Kummerow.

Fassade

Robotergesteuerte Super Spacer Applikation bei XXL-Isolierglaseinheiten. Foto: Rene Müller

Fassade

Makroaufnahme des Prototypen des innovativen Sonnenschutzes: Durch Spannung entstehen Öffnungen, die Licht durchlassen. Fotografin: Sandra Junker / TU Darmstadt

Fassade

Der Gewinnerentwurf des neuen Technologie-Zentrums auf dem Gelände der Firmenzentrale von Giesecke+Devrient stammt vom Architektenbüro HENN. Quelle G+D

Projekte (d)

Der Klinkerpavillon ist das neue Wahrzeichen vor dem Ausstellungszentrum des Hagemeister Ziegelwerks. Mit einer Verbindung aus Ziegel, Carbontextil sowie Betonmörtel konnte eine tragfähige „Schale“ mit einer weiten Auskragung realisiert werden. Foto: Karl Banski

Hochbau

Berg- und Talstation sind mit Annexbauten ausgestattet, die dem Besucher einen Zusatz an Komfort bieten. Die Mittelstation hingegen ist sehr puristisch, was den Blick freigibt auf die schöne Glaskonstruktion. Foto: Glas Marte

Fassade

Das von der Bausparkasse Schwäbisch Hall ins Leben gerufene und durch Deutschland tourende Wohnglück-Smarthaus soll zeigen, wie komfortabel es sich auf 25 Quadratmetern lebt. Eines der ausgewählten Produkte ist das WASHLET RX von TOTO. Das zeitlos-elegante Design, wie es für das japanische Unternehmen TOTO charakteristisch ist, ist für kleine Grundrisse geradezu prädestiniert. Auf Komfort muss nicht verzichtet werden – im Gegenteil. Foto: Studioraum

Gebäudetechnik

Die neue Stadtvilla greift die Elemente einer klassischen Gründerzeitvilla bewusst auf und interpretiert sie neu. Foto: Udo Schönewald

Hochbau

Mit der Versiegelung StoCryl BF 750 ermöglicht StoCryl BF 700 eine rutschhemmende Oberfläche und somit sichere Begehbarkeit. Bild: StoCretec

Innenausbau

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen