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Jun

Stählerne Individualität

Der frühere Sitz des amerikanischen Generalkonsuls wurde 1955 vom Chicagoer Büro Skidmore Owings und Merril LLP im Frankfurter Westend erbaut. Die Planer entwickelten für das Gebäude eine auffallende Vorhangfassade, ein Novum in der Nachkriegsarchitektur, die den Bau zu einem Glanzstück der klassischen Moderne machte.
Sicherheitsbedenken führten allerdings dazu, dass das Konsulat im Herbst 2005 in ein anderes Gebäude umzog. Für den frei gewordenen denkmalgeschützten Bau und das Gelände mit dem neuen Namen »Siesmayer-Carrée« wurde jedoch schnell ein neues Nutzungskonzept entwickelt.

Nach einer grundlegenden Sanierung wandelte das Frankfurter Architekturbüro Schneider + Schumacher das Konsulatsgebäude in einen modernen Bürobau um. Die denkmalgerechte Revitalisierung der Fassade war eines der Kernelemente dieser Umbauarbeiten. Ihr Erscheinungsbild durfte nicht verändert werden; alle Sanierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Wärme-, Schall- und Brandschutzvorschriften mussten sich der einzigartigen Optik der Fassade unterordnen.

Dies galt auch für technische Elemente wie Türkommunikationssysteme. Schneider + Schumacher wählten daher das Kommunikationssystem »Siedle-Steel«. Dieses System ermöglichte den Architekten, eine Türstation nach eigenem Entwurf anfertigen zu lassen, die sich nahtlos in die denkmalgeschützte Fassade einfügt. Siedle stellte exakt nach den Plänen von Schneider + Schumacher eine Türstation aus massivem, weiß lackierten Edelstahl her, die mit dem Fassadenbild harmoniert und den Charakter der Architektur bewahrt.

Das Türkommunikationssystem von Siedle wurde auch bei zwei neuen Stadtvillen von Jo Franzke Architekten eingesetzt, die als Ergänzung zu dem sanierten Konsulatsgebäude im »Siesmayer-Carrée« errichtet wurden.

»Siedle-Steel« bietet Planern und Architekten viele Freiheiten bei der Gestaltung von Eingangsbereichen. Aus einem Baukasten können die einzelnen Funktionen ausgewählt und zusammengestellt werden. Einzige Vorgabe ist ein 14-Millimeter-Raster, in das die Funktionen wie Tasten, Bedien- oder Beleuchtungselemente integriert werden. Das Ergebnis sind individuelle Einzelstücke, die sich mit ihrem klaren Design an unterschiedliche Baustile und Bauvorgaben anpassen lassen.

 

Projektdetails
Architekten: Schneider + Schumacher

Ort: Siesmayer-Carrée, ehemaliges US-Konsulat, Frankfurt am Main,

Hersteller: Siedle, www.siedle.de


Die App lässt sich auf dem Smartphone ebenso komfortabel nutzen wie auf Tablets. Foto: KS-Original

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Wie sich die Ideen des Megatrends „Simplicity“ auf die komplexe Situation der Baubranche übertragen lassen und welche Rolle der Kalksandstein dabei spielt, beleuchtet KS-Original mit der dritten Auflage von massiv weiß. Bild: KS-ORIGINAL

Fachliteratur

Courtesy: Jan Zöller und Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Kilian Blees

Design Kunst

70 speziell auf die Wolfsburger Brücke zugeschnittene Leuchten wurden in den Edelstahlhandläufen verbaut, um die Brücke zu jeder Tages- und Nachtzeit sicher nutzbar zu machen. Foto: Stadt Wolfsburg

Außenraum

Ran an die Materialien und losgebaut: Am 26. Juni können sich Kinder und Eltern als Architekten versuchen. Foto: Sven Helle

Menschen

Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

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